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Birsfelden befreit sich mit einem Schützenfest – und schöpft Mut

Birsfeldens Vulkan Ibisoski (l.) bejubelt das 1:0, Gelterkindens Torhüter Pascal Recher hat das Nachsehen.

Birsfeldens Vulkan Ibisoski (l.) bejubelt das 1:0, Gelterkindens Torhüter Pascal Recher hat das Nachsehen.

Birsfelden kann nach dem 5:2-Sieg auswärts bei Gelterkinden weiter auf den Ligaerhalt hoffen. «Wir haben es selber in der Hand», sagt Doppeltorschütze Domenic Denicola zur Ausgangslage für den Schlussspurt der laufenden Saison.

Nicht nur die Einweihungsfeier der neuen Infrastruktur (siehe Box unten) lockte viele Leute an die Wolfstiege, sondern auch die Partie zwischen Gelterkinden und Birsfelden. Für beide Teams ging es in diesem wichtigen Spiel um den Ligaerhalt – jedoch mit unterschiedlichen Vorzeichen: Während die Gelterkinder mit einer starken Rückrunde mit einem guten Punktepolster auf dem vierten Rang lagen, mussten sich die Birsfelder mit dem Platz unmittelbar unter dem Strich begnügen.

Das Team von Pascal Burger war also gefordert, wenn es einen wichtigen Schritt in Richtung Ligaerhalt machen wollte. Und Birsfelden suchte sofort den Zug aufs gegnerische Tor. Dass das zum Erfolg führen kann, bewies das Team in den bisherigen 22 Spielen mit 52 Treffern.

Doch diese Torgefährlichkeit brauchten die Birsfelder in der 18. Minute gar nicht, denn Gelterkindens Torhüter Pascal Recher lenkte eine Flanke von Domenic Denicola unglücklich ins eigene Tor. Der 20-Jährige konnte seinen Fehler nicht begreifen. Doch der Gelterkinder Schlussmann machte seinen Patzer durch einen gehaltenen Elfmeter nur gerade sechs Minuten später wieder gut. Dies änderte aber nichts an der Dominanz der Gäste.

Birsfelden war lange federführend

Birsfelden war über weite Strecken des Spiels federführend und sorgte für Spannung vor dem Gelterkinder Tor. Die Gastgeber konnten sogar froh sein, dass es zur Pause nur 0:2 stand. Auch in der zweiten Hälfte konnten Domenic Denicola und Mike Schwery vor allem durch schnelle Passkombinationen und Bällen in die Tiefe die Defensive der Gelterkinder aushebeln.

Birsfeldens Mittelfeldakteur und Doppeltorschütze Domenic Denicola hatte nach dem Spiel nur Lob für sein Team übrig: «Vor allem unsere Verteidigung hat einen unglaublich guten Job gemacht, sodass wir im Angriff richtig durchstarten konnten.» Diese lobenden Worte waren auch angebracht, ging das Spiel schlussendlich doch mit 5:2 hoch, jedoch keinesfalls unverdient, zu den eigenen Gunsten aus.

Auf der anderen Seite ärgerte sich FCG-Captain Samuel Mollet über die eigene Leistung: «Wir begingen zu viele kleine Fehler und bewiesen zu wenig Kampfgeist.» Die vielen Abwesenden will der 27-Jährige aber nicht als Ausrede für die Niederlage akzeptieren: «Sicherlich war es schwierig für uns, da einige Stammspieler wie Lars Dalhäuser fehlten, aber wir waren einfach sonst nicht bereit.»

Nun spitzt sich der Strichkampf in den letzten drei Partien der Meisterschaft zu. Während Gelterkinden sechs Punkte Vorsprung auf den Strich hat, befindet sich Birsfelden noch immer auf einem Abstiegsplatz. Domenic Denicola fordert trotzdem Leichtigkeit im Spiel: «Wir haben in den letzten beiden Spielen gezeigt, was wir können. Nun müssen wir in den nächsten wichtigen Spielen unbedingt darauf aufbauen und als Team zusammenstehen. Wir haben es selber in der Hand.»

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