Schweizer Cup
Bittere Cup-Pleite für die Muttenzer nach einer Pausenführung

In der 1. Runde der Fussball 1.-Liga-Qualifikation für den Schweizer Cup geht der SV Muttenz gegen Münsingen mit 1:5 unter. Die Muttenzer lagen nach 45 Minuten noch mit 1:0 vorne. Umso bitterer ist daher das frühe Ausscheiden.

Paul Ulli
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Jubel bei den Muttenzern Daniele Zanfrini (links) und Marc Tanner nach dem 1-0
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Der Muttenzer Ermir Amiti (rot) gegen Muensingens Domenico Cupi
Schweizer Cup: SV Muttenz - FC Münsingen

Jubel bei den Muttenzern Daniele Zanfrini (links) und Marc Tanner nach dem 1-0

bz Basellandschaftliche Zeitung

Der SV Muttenz startete gegen Münsingen vielversprechend in die Partie. Dies, obwohl Trainer Atilla Sahin vor allem bei der Aufstellung der Defensive aufgrund von Verletzungen improvisieren musste. Die Gäste hatten bis zur 29. Minute keine einzige Torchance.

Muttenzer besser, aber nicht überlegen

Doch dann hatten die Muttenzer Glück, dass Captain Daniel Mumenthaler nach einem Eckball den Ball nicht richtig traf und damit die Führung verpasste. Diese wäre allerdings etwas überraschend gewesen, da das Heimteam mehr vom Spiel hatte, allerdings in der Offensive auch nicht zwingend war. Einzige Ausnahme bildete ein gefährlicher Schuss von Ermir Amiti aus der Drehung fünf Minuten vor der ersten Gästemöglichkeit.

Die einzige Sturmspitze der Gastgeber, der erst 17-jährige Artan Shillova, hatte gegen die aufsässigen und robusten Verteidiger einen schweren Stand. Trotzdem wurden die Bemühungen des Heimteams noch vor der Pause belohnt. Verteidiger Marc Tanner flankte mit seinem schwachen linken Fuss zur Mitte, wo Daniele Zanfrini die gesamte Abwehr narrte und Torhüter Müller bezwang.

Regen lässt Boden aufweichen

Nach dem Seitenwechsel zeigten die Gäste dann aber ein ganz anderes Gesicht und liessen die Muttenzer teilweise schlecht aussehen. Daniele Battista profitierte bei einem Konter von dem durch den einsetzenden Regen rutschig gewordenen Terrain und traf zum 1:1. Die Münsinger nutzten den Schwung. Patrick Dürig gelang mit einem abgefälschten Weitschuss wenig später das 1:2. Und als Abwehrchef Adrian Suter mit einem Freistossknaller aus über 20 Metern Steven Oberle keine Chance liess, war es um die Muttenzer geschehen – 1:5. Damit sahen die Gastgeber ihre Cupträume einmal mehr schon früh geplatzt.