Basketball
«Bittersüsse» Playoff-Niederlage für die Frauen von Uni Basel Basket

Trotz guter Leistung scheitern die Baslerinnen im Viertelfinale an Hope-GBA aus Genf. Bereits sechsmal trafen die Teams in dieser Saison schon aufeinander – und immer ging Uni Basel als Sieger vom Platz. In den Playoffs folgten aber zwei Niederlagen.

Nicolas Bieri
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Auch Colleen Hart (links) konnte die Basler Niederlage gegen Genf nicht abwenden. Uwe Zinke/Sportives.ch

Auch Colleen Hart (links) konnte die Basler Niederlage gegen Genf nicht abwenden. Uwe Zinke/Sportives.ch

Dass nun gerade in den Playoffs zwei Niederlagen in Serie folgten, sei zwar schade, aber kein Genickbruch, wie Trainerin Ina Nicosia-Schelker sagte: «Es war immer knapp gegen Hope, meistens hatten wir in den Schlussminuten das Glück auf unserer Seite, heute war es halt umgekehrt.» In Anbetracht der bevorstehenden Aufgaben, bezeichnet Sie die Niederlage sogar als «bittersüss»: «Nächste Woche spielen wir gegen alle Universitäts-Teams um den Uni-Pokal, ein Sieg wäre ein toller Saisonabschluss.»

Die beiden Teams starteten sichtlich nervös ins Spiel. Es dauerte beinahe vier Minuten, bis Uni Basel zum ersten Mal den Korb traf. Viele Angriffe verfehlten ihr Ziel und Punkte fielen nahezu ausschliesslich per Freiwurf. Erst im zweiten Viertel fanden die Uni-Frauen den Tritt und drehten den Pausenrückstand mit zwölf Punkten in Folge zu einer 25:18-Führung. Während Genf in dieser Phase eine Strafe nach der anderen sammelte, verteidigte Uni geschickt und liess beinahe keine Chancen zu, sodass eine verdiente, aber dennoch knappe Pausenführung von 28:26 resultierte.

Basels fehlende Treffsicherheit

Nun waren es die Genferinnen, die besser aus der Kabine kamen: Wie Uni Basel nach dem ersten Viertel, gelang es Hope-GBA, einen Punkt nach dem anderen einzufahren und gleich in Führung zu gehen. Endlich sahen die Zuschauer auch einmal ein paar schöne Punkte aus dem Spiel heraus.

Uni erwischte das schlechteste Viertel des Spiels und musste die nun äusserst treffsicheren Genferinnen auf 33:41 und im Schlussviertel dann auf 41:48 davonziehen lassen. «Wir können trotzdem stolz sein auf unsere Leistung», sagte Uni-Trainerin Ina Nicosia-Schelker nach dem Spiel. Man habe alle Saisonziele erreicht, ausser im Pokal sei es nicht gelungen, in den Final einzuziehen.

Zuversicht für Zukunft

Die Trainerin schaut denn auch optimistisch in die Zukunft. So habe man sich für die kommende Saison noch einmal Verstärkungen dazugeholt: «Wir haben in den USA einer super Spielerin eine Offerte gemacht und mit Cinzia Ferrari kommt eine weitere Nationalspielerin zu uns.»

Entsprechend hoch setzt sie die Ziele für die kommende Saison: «Nach dem vierten Platz in diesem Jahr, möchten wir nun die Top drei angreifen.» Gelingt es der Trainerin, die neuen Spielerinnen in das Mannschaftsgefüge zu integrieren und bleiben Kampf, Einsatz und Wille ähnlich gross wie in der vergangenen Saison, so ist ein dritter Platz durchaus realistisch.

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