Ist das der Anfang des Aufschwungs für die Sharks nach drei schwachen Wochen? In Küsnacht hatten die Basler nur noch zwei aus gesundheitlichen Gründen abwesende Spieler zu verzeichnen, zudem befindet sich Kim Scheidegger beim Regio-Team in Formaufbau. Dafür kehrten übers Wochenende die drei U20-Nationalspieler Marco Müller, Anthony Rouiller und Julian Schmutz von der Junioren-WM zurück. Mit entsprechend viel Selbstvertrauen traten die Basler an und alle vier Linien beteiligten sich am Toreschiessen – allen voran Brandon Buck mit einem Hattrick.

Kurze Freude der Zürcher

Die Basler hatten in der fünften Minute eine erste gute Chance, doch im Gegenzug traf Kristof Hentes zur Führung. Die Freude bei den Zürchern war aber von kurzer Dauer. Müller konnte nur mit einem Foul durch Jonas Siegenthaler gestoppt werden. Weil er freie Bahn zum Tor hatte, erhielt er einen Penalty zugesprochen und verwertete diesen bravourös. 19 Sekunden später patzten die Junglöwen erneut in der Defensive und Buck traf im Alleingang zur erstmaligen Führung. Damit hatten die Basler aus dem Startdrittel das Optimum herausgeholt, denn viel mehr zwingende Chancen gab es auf beiden Seiten nicht.

Tremblay einziger Lions-Sieger

So sorgte einzig eine Schlägerei für Aufruhr, die der Lions-Kanadier Alexandre Tremblay nach Punkten gegen den Basler Louis Heinis gewann. Für Tore sorgten aber auch nach der Pause die Basler. Buck vermochte in der 27. Minute den Puck abzufangen und konnte weder von zwei Gegenspielern noch von Goalie Melvin Nyffeler gestoppt werden.

Danach hatten die Basler eine doppelte Überzahlmöglichkeit, weil gleich zwei Löwen ein Beinstellen begingen. Lange sah das Powerplay auch wegen zwei bei Schussabgaben zerbrochenen Stöcken etwas unglücklich aus, doch dann traf Julian Schmutz nach einem pfeilschnellen Querpass Müllers zum 4:1.

Schwächen aufgedeckt

Tremblay vermochte zwar für die Zürcher zu verkürzen, doch im Schlussdrittel deckten die Basler die Abwehrschwächen ihres Gegners weiterhin schonungslos auf. Zuerst traf Matthias Rossi mit einem Schuss von hinter dem Bullykreis, dann komplettierte Buck seinen Hattrick und Joshua Theodoridis traf auf Zuspiel des EHC-Torhüters Urban Leimbacher gar zum 7:2. Die GCK Lions vermochten nur noch ein Tor ihres Captains Raeto Raffainer zur Resultatkosmetik beizutragen.