Fussball
Bubendorf-Topskorer Yannick Gruel: «Wir sind da, wo wir hin gehören»

Der Bubendörfer Goalgetter Yannick Gruel hat in der laufenden 2.-Liga-regional-Meisterschaft bereits 19 Tore auf dem Konto. Und dies, obwohl er unter der Woche nicht einmal mit seiner Mannschaft trainiert.

Céline Feller
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Wichtige Teamstütze: Yannick Gruel (rechts).

Wichtige Teamstütze: Yannick Gruel (rechts).

Giuse Esposito

Yannick Gruel: Von Montag bis Freitag absolviere ich hier die Grundausbildung zum Polizisten. Wir haben Schusstraining, lernen rapportieren, den psychologisch richtigen Umgang mit den Menschen und vieles mehr.

Es geht, ich habe ein gutes Team und es macht mir enorm Spass. Ich habe meine Berufung gefunden. Aber was mir sicher fehlt, ist meine Mannschaft.

Er sieht, dass ich fit bin und alles gebe. Wenn jedoch jemand aus der Mannschaft unzufrieden damit ist, dass ich immer spiele, hätte ich kein Problem, auf der Bank zu sitzen.

Ich denke meine Leistungen auf dem Platz stimmen. Solange ich ihnen helfen kann, wird sich an ihrem Zuspruch wohl auch kaum etwas ändern. Ausserdem bin ich im Sommer zurück in Basel und werde wieder mit den Jungs trainieren können.

Ich fühle mich körperlich noch fitter als vor der Ausbildung. Wir machen hier sehr viel Sport, bis zu vier Stunden pro Tag.

Für diesen Match komme ich nach Hause. Ich werde mein Bestes geben. Und ich bin mir sicher, dass wir mit unserer enorm starken Truppe den Pott holen.

Ja, absolut. Wir haben gezeigt, dass uns Binningen liegt.

Birsfelden braucht noch dringend Punkte. Es wird ein spannender Kampf, keinesfalls ein Selbstläufer.

Natürlich. Es erstaunt mich überhaupt nicht. Wir gehören genau da hin, wo wir jetzt sind.