Boxen
Cédric Huber bringt den Boxern das Schwingen bei

Nachwuchsboxer von Genf bis St.Gallen trafen sich am Samstag in Frenkendorf zu einem Leichtkontaktturnier. Anstatt nur zu Boxen, konnten sie auch noch unter Anleitung von Spitzenschwinger Cédric Huber, der bei NAB trainiert, Schwingen ausprobieren.

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Cédric Huber (links) überwachte das Geschehen. Foto: Stadelmann

Cédric Huber (links) überwachte das Geschehen. Foto: Stadelmann

In Zusammenarbeit mit dem Projekt get-together stand in der Turnhalle Neufeld in Frenkendorf eine Begegnung der Kulturen auf dem Programm. Zahlreiche Nachwuchsboxer sind angereist, um sich in einem Leichtkontaktturnier, organisiet vom NAB Frenkendorf zu messen. Neben den Sprachbarrieren waren noch weitere Hürden zu überwinden. Die jugendlichen und jung gebliebenen Boxer durften sich nämlich unter Anleitung des Spitzenschwingers Cédric Huber und seinen Kollegen im Schwingen versuchen.

Die Trainer gehen voraus

Nachdem die ersten Boxtrainer den Anfang gewagt hatten, folgte auch der Nachwuchs: Zahlreiche Duelle im Boxring erlebten eine freundschaftliche Fortsetzung im Schwingen/beim Schwingen auf den Matten. Auch wurde der eine oder andere Schwinger herausgefordert. Durch den Sport und das gemeinsame Erlebnis schwanden die Hemmschwellen zwischen den Sprachen und zwischen den kulturell sehr verschiedenen Sportarten. Zahlreiche Kinder und Jugendliche aus der Romandie und der Deutschschweiz, die diesen Sport wohl nur vom Fernsehen kannten, stiegen in die Schwinghosen.

Gemeinsame Essenz

Zurück bleibt die Erkenntnis, dass der Kern der Sportarten, welcher von Theodor Heuss treffend beschrieben wurde, aller Unterschiede zum Trotz sehr ähnlich ist und auch auf die Sprachen übertragen werden kann: «Es ist keine Schande hinzufallen, aber es ist eine Schande, einfach liegen zu bleiben.»