Auch wenn erst zwei Runden in der 1. Liga gespielt sind, so zeigt die Tendenz, dass auch in dieser Spielzeit 2013/14 der «Cevi» ganz vorne mitspielen wird. Zum Auftakt siegte Birsfelden in Biel mit 64:46, am letzten Samstag wurde zu Hause der BC Solothurn ebenso deutlich mit 86:62 bezwungen.

In der letzten Saison hatte der Traditionsklub das Final Four um den Aufstieg in die Nationalliga B erreicht. Doch die Unterbaselbieter belegten, als Gastgeber, hinter den beiden Aufsteigern Martigny und Winterthur sowie Chene Genf, den 4. Platz. «Auf diese Saison hatten wir einige namhafte Abgänge. Olivier Ruepp, Jonas Schöpfer und Sebastian Schwarz wechselten zum BC Arlesheim, mit Luca Schwarz, der jetzt Assistenztrainer der U23 der Starwings ist, verloren wir den besten Werfer», erklärt Trainer Pascal Donati.

Birsfelden mit erfolgsversprechenden Zuzügen

Doch die Abgänge wurden mit starken Zuzügen kompensiert. Vom CVJM Lörrach kam das Trio Matthias Blum, der bereits vorgängig für Birsfelden gespielt hatte, Jonas Lauritzen und Valentin Westhauser. Und mit Johannes Kaltofen schloss sich ein Spieler dem CVJM an, der als Schweizer stets in Deutschland, in ordentlich starken Regionalligen, gespielt hatte. Und mit Severin Beltinger kann Donati auf einen Spieler zählen, der vier Jahre lang im Nationalliga-A-Kader der Starwings figuriert hatte.

An Grösse und Erfahrung gewonnen

«Wir sind in der Tat ausgeglichener besetzt, verfügen über einen grösseren Kader mit mehr Breite und besseren Wechsel-Alternativen. Und wir haben an Erfahrung und Grösse gewonnen», so Donati. In der Tat ist es nicht üblich, dass ein Erstligist gleich über vier Spieler, die fast zwei Meter gross sind, verfügt. In einer Liga, wo die Wurfquoten bescheiden sind, entscheidet meist die Dominanz unter den Körben.

Donati vermeidet es, ein absolutes Saisonziel bekannt zu geben. «Wir wollen sicher nach der Qualifikationsphase, die 18 Spiele beinhaltet, unter den ersten Vier sein. Das sollte machbar sein», so der Cheftrainer, der bei den Starwings gleichzeitig Vize-Präsident und Medienverantwortlicher ist.

«Alle sollen Spass haben»

Heute freuen sich Trainer und Spieler aber darauf, dass «wir uns an einen Gegner messen dürfen, der natürlich ausser Reichweite ist. Das Cupspiel gegen die Starwings soll aber für alle ein Freudenspiel werden. Meine Spieler werden nicht nur als regelmässige Zuschauer der Nationalliga-A-Matches sehen, was Spitzen-Basket ist. Und die Starwings werden die Möglichkeit haben, Akteure einzusetzen, welche in der obersten Spielklasse seltener zum Zuge kommen. Wichtig ist, dass sich niemand verletzt und alle ihren Spass haben», sind sich Donati und Starwings-Cheftrainer Marko Simic einig.

Beide Teams am Wochenende in Lugano

Denn am nächsten Wochenende geht für beide Teams der Meisterschaftsalltag weiter. Der A-Ligist und die U23-Equipe reisen am Samstag zum Vizemeister BC Lugano, der CVJM Birsfelden fährt sonntags ebenfalls nach Lugano, um gegen die U23 von SAM Massagno zu spielen.