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Concordia Basel will trotz vielen Wechseln vorne mitspielen

Concordia mit Trainer Peter Schädler will sich nicht verstecken.

Concordia mit Trainer Peter Schädler will sich nicht verstecken.

Der Aufsteiger will auch in der neuen Liga eine gute Figur machen und peilt einen einstelligen Tabellenplatz in der 1. Liga an. Das ist eine grosse Herausforderung, vor allem weil 14 Spieler den Klub verlassen haben.

Es war früh abzusehen, dass die 2. Liga inter für Concordia nur eine Durchgangsstation war. Wäre Xamax nicht gewesen, hätten die Basler an der Spitze einsam ihre Runden gedreht. 94 Tore hat man geschossen und in 26 Partien satte 62 Punkte geholt. Und das als Aufsteiger. Damit konnte sich «Congeli» schon früh mit der 1. Liga Classic befassen, auch wenn die Mannschaft als Tabellenzweiter von der Fusion zwischen Xamax und Serrières profitiert hat.

Jetzt steht das Team von Trainer Peter Schädler vor der nächsten Herausforderung. In der Sommerpause haben 14 Spieler den Klub verlassen, «aber der Kern ist mehr oder weniger geblieben», sagt Schädler. Schmerzhaft ist der Abgang von Captain Cyrill Gloor (wechselt nach Aesch in die 3. Liga), der das Bindeglied zwischen Trainer und Mannschaft war. Im Gegenzug konnte Congeli mit Nico Thüring von den Old Boys einen Routinier mit Challenge-League-Erfahrung verpflichten. «Ich schätze unser Kader einen Tick stärker ein als in der Vorsaison. Vor allem in der Breite haben wir einen Schritt nach vorne gemacht», konstatiert Schädler.

Die Grundvoraussetzungen stimmen also, um sich auch in der neuen Liga zu etablieren. Dabei will der Aufsteiger keine Aussenseiterrolle einnehmen, sondern versuchen, frech mitzuspielen. Am Ende soll ein einstelliger Tabellenrang anvisiert werden. «Erfolg ist zu einem gewissen Stück planbar. Entsprechend akribisch haben wir uns auf die neue Liga vorbereitet.»

Magere Testspiel-Resultate

Den Tritt hat Congeli bisher noch nicht ganz gefunden. Jedenfalls in den Testspielen. Gegen Delémont aus der 1. Liga Promotion (0:3) und Langenthal von der 2. Liga inter (0:5) wurden der Mannschaft die Grenzen deutlich aufgezeigt. Schädler gibt zu: «Wir hatten eine durchzogene Vorbereitung. Wenn neue Elemente ins Team kommen, fehlt es eben noch am Spielverständnis.» Mit den Black Stars als Gastgeber startet Congeli heute (16.00) mit einem Derby in die neue Saison. Ein Wurf ins kalte Wasser.

Trotzdem. Auch in der Führungsetage freut man sich auf die neue Herausforderung. Es sollen Zeichen gesetzt werden. «Wir sehen uns weiter als Ausbildungsverein. Daran hat auch der Aufstieg nichts geändert», versichert Sportchef Reto Fluri. Mit drei A-Junioren aus dem eigenen Nachwuchs und der Verpflichtung von jungen, ehrgeizigen Talenten aus der Region führen die Basler ihre Linie konsequent durch. «Mit einer solchen Philosophie wollen wir auch ambitionierte Ziele verfolgen», sagt Fluri.

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