2. Liga regional
Concordia bezwingt die Old Boys mit 3:1

Concordia gewinnt das erste Saisonspiel gegen die Old Boys glücklich mit 3:1. Concordia drehte in der zweiten Hälfte auf und konnte das Spiel so wenden. Congeli hat damit den ersten harten Brocken in der neuen Saison bezwungen.

Jeremy Weill
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Concordia gewinnt gegen die Old Boys
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Concordia gewinnt gegen die Old Boys
Fusball: Concordia gewinnt gegen die Old Boys
Die Spieler von Concordia freuen sich über ein Tor
Concordia gewinnt gegen die Old Boys

Concordia gewinnt gegen die Old Boys

Uwe Zinke/sportives.ch

Mehr könne er nicht erwarten, meinte Concordia-Trainer Peter Schädler nach dem Spiel. Und recht hatte er. Mit dem 3:1-Sieg gegen die zweite Mannschaft der Old Boys kann man von einem geglückten und auch glücklichen Saisonstart sprechen. Gleich fünf Spieler aus dem 1.-Liga-Team halfen bei OB aus, da dieses Wochenende noch die Schweizer-Cup-Qualifikation auf dem Programm stand - ohne die Old Boys. «Es war eine echte Bewährungsprobe, mit diesen vielen 1.-Liga-Spielern gegenüber», sagte Schädler.

Eben diese Spieler - Leuthard, Rietmann, Streule und Vial - waren sicher auch ein Grund für die starke Startphase des Teams von der Schützenmatte, das nach einer knappen halben Stunde in Führung ging. Colin Kohler konnte nach einem langen Ball von der Seite aufs Tor laufen und traf mit einem präzisen Flachschuss aus spitzem Winkel ins weite Eck. Congeli hatte Anlaufschwierigkeiten und fand erst kurz vor der Pause ins Spiel. Kein Wunder, spielten doch gleich sechs Neuzugänge in der Startformation und wären nicht gleich acht Spieler verletzt oder gesperrt, hätten wahrscheinlich noch mehr Neue von Beginn an mitgetan. Doch Congeli-Trainer Peter Schädler betonte nach dem Spiel, dass die vielen Abwesenden keine Ausrede sein sollten: «Bei der Zusammenstellung des Kaders wollten wir nur potenzielle Stammspieler.»

Aufschwung nach der Pause

In der zweiten Hälfte spielte Concordia stärker und aggressiver auf und prompt schoss der Ex-FCB-Junior und Zuzug vom FC Laufen, Fatih Dogan, mit einem Traumtor aus 30 Metern den Ausgleich. Wenig später wurde ein Congeli-Kopfballtor wegen Offsides aberkannt, was eine ganz knappe Entscheidung war und auf der Bank der Blauweissen für Aufregung sorgte. Danach verflachte das Spiel und auf beiden Seiten waren keine klaren Chancen zu verzeichnen.

Die Old Boys konnten durch einige Auswechslungen nochmals Schwung ins Spiel bringen, allerdings ohne nennenswerte Strafraumszenen. Auffallend bei Congeli war Fatih Dogan, der immer wieder versuchte, aus verschiedensten Positionen zu schiessen, ein Kunststück wie beim 1:1 sollte im vorerst nicht wieder gelingen. Bis er kurz vor Ende selbst einen umstrittenen Freistoss herausholte und wiederum aus knapp 25 Metern traf. In der Nachspielzeit konnte der von der U21 des FCB zugestossene Cüneyt Eksi per Solo zum 3:1 erhöhen. Für die Congeli-Verantwortlichen war dieser Sieg sehr wichtig und eine Bestätigung für die ambitiöse Transferpolitik. Die Old Boys auf der anderen Seite konnten die Enttäuschung nicht verstecken und Trainer Santino Cambria musste das Team noch auf dem Feld zu einer ersten Krisensitzung berufen.

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