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Concordia bleibt auch in der Rückrunde der Dominator in der 2. Liga inter

Congelis Yannik Rahmen im Zweikampf mit Allschwils Murat Karaca. Töngi

Congelis Yannik Rahmen im Zweikampf mit Allschwils Murat Karaca. Töngi

Unterschiedliche Ausgangslagen bei den fünf regionalen 2.-Liga-inter-Teams. Während Concordia an seinem Erfolgskader festhält, sorgt vor allem der FC Laufen mit einer spektakulären Neuverpflichtung für Aufsehen.

36 Punkte aus 13 Spielen und das noch als Aufsteiger. Da kann man eigentlich nichts sagen. Doch bei Concordia ist die Sachlage etwas anders. «Unser Ziel war von Beginn an vorne mitzumischen, wenn möglich aufzusteigen», stellt Sportchef Reto Fluri klar. Dass es gleich sechs Punkte Vorsprung auf das zweitplatzierte und ebenfalls sehr ambitionierte Xamax sind, konnte man nicht erwarten. «Aber sechs Punkte sind schnell weg, wir müssen konzentriert bleiben.» Zudem werde Xamax alles daransetzen, den Aufstieg noch zu erreichen. Transfers hat «Congeli» keine vorgenommen. «Wir hatten einige Wünsche, schliesslich aber befunden, das Team sei bereits erstligatauglich und nebenbei müssen wir auch auf das Budget achten», erklärt Fluri. Eigene Spieler hätten auch selber Angebote erhalten, diese aber meistens gleich von alleine aus abgesagt. Es soll auch eine Kontinuität aufgebaut werden, die über die Saison hinaus besteht. Zur Vorbereitung hat Concordia ein Trainingslager in der Nähe von Valencia abgehalten, wo unter anderem die U21-Equipe von Thun besiegt werden konnte.

Laufen mit Spektakel-Transfer

Eine enorm wechselhafte Vorrunde erlebten die Kantonshauptstädter vom FC Liestal. Mehreren Kanterniederlagen stehen auch einige klare Siege gegenüber. Mit Platz vier steht Liestal gut da und kann in der Rückrunde unter dem neuen Trainer Enzo Meo befreit aufspielen. Etwas knapper ist die Lage beim neuntplatzierten Allschwil. Nur vier Punkte trennen die Schwellheimer von einem Abstiegsplatz. Deshalb wurde auf dem Transfermarkt kräftig zugeschlagen. Mit Drazen Cosic von Dornach und Ermir Amiti von Muttenz kommen unter anderem zwei 1.-Liga-Spieler. Ganz verrückte Transfernews hört man aus dem krisengeschüttelten Laufen. Nebst etlichen Mutationen kommt mit Badara Sène von der SR Delémont ein 46-facher Ligue-1-Spieler, der in der Nordwestschweizer Regionalfussballszene seit anderthalb Jahren den Verein im Halbjahrestakt wechselt.

Neue Trainer bei Therwil

Namhafte Wechsel gab es keine bei Schlusslicht Therwil. Man darf gespannt sein wie sich das neue Trainerduo Dominik Müller/Gilberto Gaspar schlägt. In einem Nachtragsspiel der Vorrunde konnten die Leimentaler vorletzte Woche immerhin einen Punkt aus Bassecourt entführen.

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