Es ist gut möglich, dass auch in der kommenden Saison die Zuger und der Basler Traditionsverein in der gleichen Spielklasse, nämlich in der 1. Liga, spielen werden. Wer sich jedoch gestern Nachmittag den Vergleich zu Gemüte führte, kam zum Schluss, dass eher zwei denn eine Klasse Unterschied zwischen Zug und Concordia bestehen.

Natürlich muss «Congeli», ein potenzieller Abstiegskandidat, nicht gegen diesen substanziell viel besser besetzten Rivalen, welcher die Promotion anstrebt, punkten. Aber der Gast war in allen Belangen derart krass unterlegen, dass die Zuger bei konsequenterem Abschluss respektive Effizienz ein «Stängeli» geschafft hätten. So wie es der Nachwuchs des FC Luzern im Spätherbst beim 12:1-Kantersieg auf dem Rankhof bereits vorgemacht hat.

Die Hoffnung der Basler dürfte primär darin bestehen, dass Aufsteiger Bern, der einzige Konkurrent um den Ligaerhalt, bei seinem Gastspiel im nahe gelegenen Kriens ebenfalls desolat auftrat und sogar höher (0:7) verlor. 

Zug 94 – Concordia 7:1 (5:1)

Stadion Herti Allmend. – 270 Zuschauer. – SR : Borra. – Tore: 8. Allou 1:0. 31. Eigentor (Selmani) 2:0. 43. Koc 2:1. 45. Nicola 3:1. 46. (1. Halbzeit) Palatucci 4:1. 48. (1. Halbzeit) Ilic (Foulelfmeter) 5:1. 54. 54. Feuchter 6:1. 84. Ugljesic 7:1.
Concordia: Lindenthal; Iberdemaj, Kurt (12. Kassem), Durdic; Selmani (46. Amougou); Savanovic, Eraslan, Xhema; Rahmen, Koc (70. Bornhauser); Günes.