Das Ziel für diese Saison ist klar. Von Anfang an wurde gesagt, dass der erste Platz und somit der Aufstieg in die 1. Liga Classic angestrebt werde. Nun steht Concordia nach fünf Spielen verlustpunktlos an der Tabellenspitze. Ein derart dominanter Saisonstart hat auch «Congeli»-Trainer Peter Schädler nicht erwartet. Das relativ knappe 2:1 gegen den Tabellenletzten Therwil (siehe Box) sieht Schädler als gute Warnung, betont aber gleichzeitig, «dass wir unsere Gegner nie unterschätzen».

Überheblichkeit soll es keine geben bei den Blauweissen, die Spieler sollen sich nur auf Aufgabe des Trainers konzentrieren, nämlich mit sehr hohem Ballbesitz den Sieg zu erzwingen. «Die Resultate zeigen, dass diese Spielweise bis anhin sehr gut funktioniert. Sobald das gegnerische Team versucht mitzuspielen, werden Räume geöffnet, die wir ausnützen.» Umso schwerer sei es dann gegen ein Team wie Therwil, welches sich nur auf die Defensivaufgaben fokussiert.

Die Breite als Trumpf

Das vor der Saison favorisierte Xamax weist bereits einen Rückstand von sieben Punkten auf Concordia auf. Schädler ist sich sicher, dass die Neuenburger den Tritt noch finden. «Auch wir brauchten letztes Jahr zu Beginn Zeit, uns zu finden, das ist so, wenn sich ein Team neu zusammensetzt.» Die Stärke der Basler ist die enorme Breite des Kaders. Ein Spieler kann und will Schädler nicht hervorheben. «Wir haben 16 potenzielle Stammspieler. Sogar unsere beiden ersten Torhüter sind ebenbürtig.» Die Breite als ganz grosser Trumpf.

Der direkte Durchmarsch ist dieses Jahr sehr gut möglich. Stolpersteine scheint es in dieser Liga keine mehr zu geben. Nicht so für Peter Schädler: «Jedes Spiel kann ein Stolperstein sein.» Auch von
weiteren Zielen wie 1. Liga Promotion will Schädler gar nichts wissen: «Einzig an den Wintermeistertitel denke ich als Ziel, von mehr will ich nicht sprechen.»