FC Basel

Dank Steigerung im zweiten Durchgang: Der FCB schlägt Thun mit 3:1 und bleibt Leader

Der FC Basel wahrt auch im ersten Spiel nach der Länderspielpause seine Leaderposition. Das Team von Marcel Koller schlägt den FC Thun zuhause verdient mit 3:1. Verdient ist dieser Sieg aber nur, weil dem FCB im zweiten Durchgang eine klare Steigerung gelingt.

Das Spiel: Die Tabellenführung gewahrt

Der FCB bleibt Tabellenführer in der Super League. Diese acht Worte bilden die Quintessenz dieser Partie gegen den FC Thun. Gegen das kämpferische Schlusslicht hat das Team von Marcel Koller die Pflicht erfüllt und die Punkte zuhause behalten. Nicht mehr. Aber auch nicht weniger. Denn zwischenzeitlich sah es nicht immer danach aus, als ob der FCB gegen die Berner Oberländer schadlos durchkommen würde.

So etwa nach dem Startfurioso der Basler, das mit einer Stocker-Grosschance in der 26. Minute endete. Davor hatte sich der FCB einige Möglichkeiten erspielt, um gegen den Underdog aus dem Berner Oberland früh in Führung zu gehen. Das gelang Basel nicht - auch, weil Faivre im Thun-Tor einen Sahnestart erwischte.

Der FC Thun wurde mit Fortdauer der Partie stärker, hielt den FCB von seinem Tor fern, setzte dabei aber kaum einmal selbst Akzente. Einen Volley-Hammer von Tosetti mal ausgeklammert. Entsprechend schleppend verlief das Spiel bis zur Pause. Alle Vorteile also bei den Thunern, die mit einem Punkt mehr als zufrieden wären.

Nach der Pause macht der FCB mehr - und belohnt sich dafür früh. Kevin Bua trifft in der 50. Minute zur Führung. Thun gibt sich jedoch nicht auf, sondern gleicht durch Rapp gar aus (67.). Kippt das Spiel nun auf die Seite der Gäste? Nein. Denn nur wenige Zeigerumdrehungen später ist es erneut Rapp, der das Spielgerät ins Netz bugsiert - diesmal jedoch auf der falschen Seite.

Mit der neuerlichen Führung im Rücken lässt der FCB nichts mehr anbrennen und bringt den Sieg am Ende dank Zuffis 3:1 in der 78. Minute relativ locker über die Zillinie. Pflicht erfüllt.

Der Beste: Kevin Bua

Der Flügelspieler hat einen Lauf. Und der setzt sich gegen den FC Thun fort - auch wenn es am Samstagabend ab und an etwas harzt bei Kevin Bua. Das hat auch mit der kompakten Thuner Verteidigung zu tun. Bua überwindet sie letztlich trotzdem. Wenn nicht aus dem Spiel heraus, dann eben per Freistoss. Etwas Glück hat er dabei, weil sein Schuss abgelenkt wird. Am Ende wird ihm das herzlich egal sein. Bereitet zudem Rapps Eigentor zum 2:1 vor.

Das gab zu reden: Tragischer Todesfall überschattet das Spiel

Manchmal ist alles, was auf dem Rasen passiert, nur traurige Nebensache. So leider auch im Spiel gegen den FC Thun. Vor dem Spiel bricht ein FCB-Fan zusammen und verstirbt. Es wird eine Schweigeminute abgehalten, in der zweiten Halbzeit bekundet die Muttenzerkurve mit einem Banner ihre Solidarität.

Spiel verpasst? Der Liveticker zum Nachlesen.

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