Volleyball

Das Baselbieter Derby gegen den VBC Gelterkinden geht an den VB Therwil

Der VB Therwil bezwingt den Kantonsrivalen VBC Gelterkinden in der 1. Liga in vier Sätzen mit 3:1. Damit stossen die Therwiler in der Tabelle auf den 3. Platz vor – mit ihrer aktuellen Tabellenlage sind beide Teams zufrieden.

Es war eine intensiv geführte Partie zwischen den Viertplatzierten Therwilern und dem Tabellennachbarn Gelterkinden. Die Gäste nahmen das Spieldiktat gleich zu Beginn in die Hände.

Innert kürzester Zeit erspielten sich die Spieler des VBC Gelterkinden einen Dreipunkte-Vorsprung. Diese Führung gab das Auswärtsteam nicht mehr ab und baute sie gar bis zuletzt auf sechs Punkte Differenz aus – der Satz ging mit 25:19 an Gelterkinden. Auch im zweiten Satz waren es die Gäste, die die ersten Ballwechsel für sich entscheiden konnten. Je länger jedoch der zweite Satz dauerte, desto besser kamen auch die Gastgeber in die Partie. Schliesslich gewann Therwil den Satz knapp und auch etwas glücklich mit 25:22.

Momentum wechselt auf die Seite von Therwil

In der Folge wechselte das Momentum völlig auf die Seite der Hausherren, welche die Sätze drei und vier für sich entschieden und sich so drei hochverdiente Punkte sicherten. Damit stossen die Therwiler auf den 3. Platz in der Tabelle vor. Nach einem solchen Prestigetriumph ist auch nicht überraschend, dass man auf der Seite der Sieger von einer geschlossenen Teamleistung und grösserem Siegeswillen sprach.

«Unser primäres Ziel ist möglichst viele Talente aus dem eigenen Nachwuchs an das Niveau der 1. Liga heranzuführen, um uns in Zukunft längerfristig unter den ersten vier klassieren zu können», sagte Therwils Trainer Michael Bosshart nach dem Spiel – eine kurze Zusammenfassung der Vereinsphilosophie

Die Schlussrangierung sei letztendlich sekundär, man habe sich zu Saisonbeginn den Ligaerhalt als Minimalziel gesetzt, fügte Bosshart noch an. «Sollten wir am Ende der Saison immer noch unter den ersten vier sein, so sind wir sicher nicht enttäuscht.»

Aufstieg als langfristiges Ziel

Ähnlich klingt es bei Gelterkinden: «Vor Saisonbeginn haben wir uns eine Platzierung in den Top vier als Ziel gesetzt, was wir bisher auch gut erreicht und umgesetzt haben», sagte Matteo Villani. Der Trainer der Gelterkinder fügte jedoch noch hinzu, dass man einem Aufstieg, insofern er sportlich erreichbar wäre, keineswegs abgeneigt wäre. «Zuerst wollen wir nun jedoch Spiel für Spiel nehmen und schauen, wo uns unser Weg in den verbleibenden Meisterschaftspartien hinführt», gab sich Villani möglichst bescheiden.

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