Die NLB-Frauen von Unihockey Basel Regio bezwangen am Samstag Aufsteiger UHC Domat-Ems knapp mit 5:4, nachdem das Heimteam bis zum Beginn des letzten Drittels sogar mit 4:1 geführt hatte. In der 48. Minute musste Basel ein Eigentor zum 4:2 zulassen. Ab diesem Ereignis schien das Heimteam die Contenance zu verlieren. In den beiden folgenden Minuten vermochten die Bündnerinnen nicht nur den Anschlusstreffer, sondern gleich noch den Ausgleich zu erzielen. Das Spiel stand wieder auf der Kippe, der Ausgang war völlig offen.

Für einmal sollte aber ein Timeout der Baslerinnen seine Wirkung nicht verfehlen. Nur wenige Minuten danach erzielte Sara Schäfer auf Assist der Nachwuchsspielerin Jael Steiner den Siegtreffer für Basel. Am Tag darauf gegen UHC Waldkirch-St. Gallen setzten die Frauen gleich noch eins drauf. In einem spannenden und auch vom Niveau durchaus ansprechenden Spiel bezwangen sie die aktuell fünftplatzierten Ostschweizerinnen mit 5:3. Basel Regio ging früh in Führung.

Dieses 2:0 konnte bis zu Beginn des letzten Drittels verwaltet werden. Dann fand auch der Gast besser ins Spiel. Nicht unerwähnt bleiben, darf die mangelnde Chancenauswertung des Heimteams, die ein klareres Resultat hätte erzwingen müssen. Es fielen nun Tore im Wechseltakt, wobei es dem Heimteam immer gelang, auf Gegentreffer der Gäste mit einem eigenen Tor zu reagieren. 5 Minuten vor Schluss traf St. Gallen dann zum 4:3. 45 Sekunden vor Schluss machte aber Best Player Miriam Kohler, die bereits Treffer Nr. 4 erzielt hatte, mit einem Tor ins verwaiste Gehäuse alles klar.

Der 4. Sieg in Serie war damit Tatsache. Dank dieser sechs Punkte kann Basel Regio nicht nur die rote Laterne endlich abgeben, sondern ist nur noch 1 Punkt vom sicheren 6. Platz und nur 4 Punkte vom letzten Playoff-Platz (4.) entfernt.

Die Basler gewinnen das Sechspunkte-Spiel

Im Sechspunkte-Spiel gegen den direkten Rivalen um einen Playoff-Platz, Unihockey Luzern, siegte das Männer 1.Liga-Team von Unihockey Basel Regio mit 8:5 vor heimischer Kulisse. Das Schlussresultat täuscht aber über den Spielverlauf hinweg. Die Partie war durchaus hart umkämpft. Für die ersten 3 Treffer der Basler war Dennis Kramer in Personalunion zuständig. Sein Hattrick im ersten Drittel sollte sich im weiteren Spielverlauf noch als enorm wertvoll erweisen, schmolz doch der bis zur Spielmitte auf 4:1 ausgebaute Vorsprung des Heimteams bis zur 41. Minute auf 4:3 zusammen.

Die Luzerner zeigten sich insbesondere bei Kontern als jederzeit gefährlich. Die Basler schienen aber den Anschlusstreffer als Weckruf verstanden zu haben und vermochten den 3-Tore-Vorsprung wieder herzustellen. Das Team zeigte dabei offensiven Elan und Spielfreude. Beim Spielstand von 6:3 in der 48. Minute schien alles in den richtigen Bahnen zu verlaufen, als die Luzerner in wenigen Minuten erneut auf 6:5 aufzuschliessen vermochten.

Wieder drohte Basel, das Spiel zu entgleiten. Erst eine Minute vor Schluss erlöste Tobias Rudin Team die Zuschauer mit dem 7. Treffer ins verwaiste Tor des Gegners, dem dann noch das 8:5 auf die gleiche Weise folgte. Das Team startete für einmal gut in die Partie, wie auch Best Player Kramer bemerkte, lief aber gegen Ende des Spiels einmal mehr Gefahr, den Vorsprung unnötig aus der Hand zu geben, oder wie es der Best Player blumig ausdrückte: «Wir hätten eigentlich den Sack viel früher zu machen müssen.»

Mit diesen drei Punkten behauptet Basel Regio seinen Platz in den Play-off-Rängen und verbessert die Ausgangslage weiter.