Gemäss Headcoach Timo Lippuner ist das NLA-Team in seiner Saisonvorbereitung auf Kurs: «Wir spielen deutlich schneller und «frecher» als letztes Jahr. Wir haben uns am Supercup sehr gut verkauft und gezeigt, dass mit uns in der Saison zu rechnen ist, wenn auch noch viel Arbeit ansteht.»

Nach dem ausgezeichneten 4. Platz 14/15 und dem hervorragenden 2. Platz 15/16 hat sich auch Sm’Aesch Pfeffingen in die Gruppe der NLA-Spitzenteams eingereiht und will auch in dieser Saison mit einer Medaille glänzen.

Um dieses hohe Ziel zu erreichen, ist Sm’Aesch Pfeffingen auf dem Transfermarkt nicht untätig gewesen und hat sich neben den drei neuen jungen Schweizerinnen Alexandra Lorenz (1999, Libero), Samira Sulser (1995, Diagonal) und Roxana Wenger (1994, Zuspiel) auch die Dienste von drei neuen Ausländerinnen gesichert: Regie führt die 24-jährige Zuspielerin Tess von Piekartz aus Holland.

Als Mittelblockerin konnte die Slowakin Monika Smitalova verpflichtet werden und auf der Aussenangriffsposition verstärkt die Bulgarin Ralitsa Vasileva das Team. An der Seitenlinie wird Head Coach Timo Lippuner nach wie vor von Agris Leitis (Assistent) und Jürgen Schreier (Athletiktrainer) unterstützt und kann neu auch auf die Arbeit von Harald Gloor als Scout zählen.

Reglementarisch zählt vor allem der Modus zu den wichtigsten Veränderungen: Neu wird eine Dreifachrunde gespielt, bevor dann die Teams im bekannten Playoffmodus (Plätze 1-8) aufeinandertreffen.

Nicht zuletzt aufgrund der LAS-Regelung (Lokal ausgebildete Spielerinnen) ist es deutlich schwieriger geworden, junge Schweizerinnen zu finden, welche auf die Karte Volleyball setzen wollen. Viele Schweizerinnen können auch mit wenig Trainings in der NLA spielen, da sie einfach gebraucht werden.

Sm’Aesch Pfeffingen geht diesbezüglich einen anderen Weg und setzt auf Schweizerinnen, welche Profi werden wollen oder welche sich voll und ganz dem Volleyball verschrieben haben. Der Pool an verfügbaren Spielerinnen ist zwar sehr klein, dass diese Philosophie aber auch funktionieren kann, zeigt neben den tollen Resultaten der letzten beiden Saisons auch der Umstand, dass Sm’Aesch Pfeffingen zurzeit die meisten Nationalspielerinnen hat (deren 5).

Warum dieser Weg jedoch nicht immer sehr einfach ist, zeigt ein Blick auf die Herkunft der neuen Schweizerinnen: Roxana kommt zwar aus dem Fricktal, weilte aber studiumsbedingt in den USA. Samira wurde aus dem östlichsten Zipfel der Schweiz (Trübbach) und Alexandra aus einer völlig anderen Ecke (Oberwallis) ins Birstal geholt. Der Trainerstab muss sich also neben dem täglichen Training insbesondere um das schweizweite Scouting kümmern, damit Sm’Aesch Pfeffingen in der NLA konkurrenzfähig bleiben kann. Der Club arbeitet intensiv an allen Fronten, um auch weiterhin tollen Volleyballsport präsentieren zu können!

Eine nicht unwesentliche Neuerung betrifft die Löhrenackerhalle, welche ein komplett neues Innenleben erhalten hat. Der neue Boden ist nicht nur optimal für den Volleyballsport ausgelegt, sondern kommt auch farblich neu daher.