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Das Trainer-Duo Stecher/Schär bleibt im «Haifisch-Becken»

Dino Stecher (links aussen) und Dominik Schär (rechts aussen) haben ihren Vertrag bei den Basel Sharks verlängert. Uwe Zinke

Dino Stecher (links aussen) und Dominik Schär (rechts aussen) haben ihren Vertrag bei den Basel Sharks verlängert. Uwe Zinke

Die Basel Sharks haben die Verträge mit ihrem Trainergespann Dino Stecher und Assistent Dominik Schär um ein Jahr verlängert. Zudem kündigen sie weitere Transfers an.

Mit Blick in die Zukunft sind die Sharks gut aufgestellt. Das Gros des Kaders 2014/2015 steht, und auch die technische Führung kann in Ruhe weiterarbeiten. Geschäftsführer Pascal Suter: «Es war immer unser Ziel, mit einer Kerngruppe an Spielern und dem gleichen Trainergespann in die Zukunft zu gehen und auf Konstanz zu setzen.»

Die Vertragsverlängerung mit Dino Stecher und Dominik Schär überrascht in diesem Sinne nicht: «Wir waren uns schon länger einig», sagt Suter. Mit Stecher seit Dezember, mit Schär wurden die letzten Details erst kürzlich geregelt. Und mit Blick in die Zukunft kündigen die Sharks zwei bis drei weitere Transfers an. Dabei handelt es sich um Stürmer und Wunschspieler von Dino Stecher. Letzteren interessiert beides, das Jetzt und das Morgen. Mehrheitlich aber doch die unmittelbare Zukunft, die letzten drei Qualifikationsspiele.

«Freue mich»

«Ich freue mich, dass meine Arbeit in Basel geschätzt wird, aber jetzt – nach ein paar freien Tagen – zählt nur der Moment, und das sind die kommenden Spiele», sagt Stecher. Ganz nach dem Motto: Das Wichtig(st)e kommt immer zuerst. Das Ziel, das er sich und seinem Team setzt, ist hoch: «Rechnerisch kann uns Thurgau noch einholen, daran denke ich aber nicht, wir wollen optimal den 4. Platz erreichen, minimal den 5. oder 6.»

Reaktion stimmt zuversichtlich

Die Sharks werden dies ohne Anthony Rouiller, Dan Weisskopf, Marco Müller und Florian Schmuckli, die alle kurz vor Transferschluss zu ihren Stammklubs zurückbeordert oder weitertransferiert wurden, tun. Stecher: «Sicher fehlen uns die Akzente, die der eine oder andere setzen konnte, aber das ist Schnee von gestern. Für mich war die Reaktion des Teams mit dem Sieg in Martigny enorm wichtig, da sind Spieler aufgeblüht, die bisher nicht immer überzeugt haben. Und genau diese Reaktion stimmt mich für die nächsten Tage und Wochen zuversichtlich.»

Mit dem 20-jährigen Verteidiger Yannick Kaufmann hat ein Berner Elite-Junior sein Debüt im Sharks-Dress bereits hinter sich, Verteidiger Mauro Dufner (zurzeit verletzt) und Stürmer Luca Hischier, zwei weitere Berner und beides U19-Nationalspieler, könnten noch folgen. Wichtig sei, so Stecher, «die Disziplin und die Konzentration in der täglichen Arbeit und den Spielen hochzuhalten, ein Ausruhen gibt es nicht, auch wenn wir erstmals seit drei Jahren wieder den Playoff-Einzug schaffen können.»

Mehr Konstanz wünschenswert

Es entspricht auch Stechers Credo, dass er das «stetige Kommen und Gehen» kritisch analysiert: «Wir hatten einige Win-Situationen, in denen alle profitiert haben, Spieler, Stammklub und wir – etwa bei Sämi Kreis und jetzt auch Rouiller, Weisskopf und Müller.» Doch es gebe auch eine Kehrseite, sagt Pascal Suter: «Bei einigen B-Lizenzen haben wir Lehrgeld bezahlen müssen.» Und deshalb streben sowohl Stecher wie auch Suter auch in diesem Bereich mehr Konstanz und Stabilität an.

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