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Davide Callà glänzt beim ersten Spiel im FCB-Dress

Callàs neue Heimat in Rot-Blau. Key

Callàs neue Heimat in Rot-Blau. Key

Der Mitte Woche vom FC Aarau verpflichtete Davide Callà zeigt ein gelungenes Debüt beim FC Basel. Er spielt von Beginn weg, ein Tor bleibt ihm indes verwehrt.

Ein paar Minuten früher durfte er Feierabend machen als seine neuen Teamkameraden. Und man kann die Reaktion des Heimpublikums bei der Auswechslung seines neuen Flügelspielers durchaus als Gradmesser für dessen Leistung nehmen. Davide Callà erntete keine Standing Ovation, aber er verliess den Platz unter warmem Applaus. Sein Debüt darf als gelungen bezeichnet werden.

«Ja, ich bin zufrieden mit meiner Leistung», meint der 29-Jährige darauf angesprochen, nach dem Spiel. «Vor allem, weil wir gewonnen haben. Das ist mit Abstand das Wichtigste. Und dazu habe ich meinen Teil beigetragen.» Callà sagt es, im Wissen, dass er einen nicht unwesentlichen Anteil am Sieg seines neuen Arbeitgebers für sich beanspruchen darf. Vor der Szene, die zum spielentscheidenden Elfmeter für den FC Basel führte, spielt er einen überragenden, raumöffnenden Pass auf Valentin Stocker. Als «Assist», wie sein Trainer Murat Yakin es nannte, wird jenes Zuspiel zwar nicht in die Statistiken eingehen, aber zweifellos hatte es den Wert eines solchen. Und sicherte einem überlegenen FCB letzten Endes den Sieg.

Auch sonst war der Ex-Aarauer ein steter Aktivposten und eine Bereicherung für das Spiel des FCB. Callà fügte sich nahtlos ins Basler Angriffsspiel ein und harmonierte gut mit den anderen Offensivkräften Marco Streller und Valentin Stocker, sowie mit Aussenverteidiger Kay Voser. «Mit Kay habe ich ja schon bei GC zusammengespielt, ihn kenne ich gut. Und auch sonst war es, als wäre ich schon lange hier. Wie mich die Mitspieler empfangen und integriert haben, war überragend», schwärmt der Angesprochene bereits von seinem neuen Team. «Hier in Basel hast du es leichter als Offensivspieler, da wir eine Mannschaft sind, die oft den Ball hat. So kannst du dir mit guten Aktionen das Selbstvertrauen für entscheidende Momente holen.» Solch einen Moment hatte er zwar gestern, es hätten jedoch noch einige mehr sein können. Callà hätte sein Debüt eigentlich mit einem Tor vergolden müssen. Mindestens drei hervorragende Einschussgelegenheiten für einen perfekten Einstand hatten sich ihm geboten.

Doch vor dem Tor liess der Flügelspieler die Effizienz vermissen. «Das ist natürlich sehr schade. Liebend gerne hätte ich vor diesem geilen Publikum getroffen.» Doch was nicht ist, kann ja noch werden. «Vielleicht habe ich mir die Tore für nächste Woche aufgespart», meint Callà verschmitzt. Nächste Woche trifft Basel im Spitzenkampf auf GC, Callàs Ex-Verein. Seine Tore kann der FCB dort gebrauchen.

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