Basketball

Den Playoffs ganz nahe: Starwings lassen zu Hause nichts anbrennen

Keine Zweifel gelassen: Die Starwings mit Brandon Jenkins. Esposito

Keine Zweifel gelassen: Die Starwings mit Brandon Jenkins. Esposito

Die Baselbieter bezwingen Massagno vor heimischer Kulisse klar und deutlich mit 94:55 und haben ihr NLA-Saison bereits erfüllt. Jetzt fehlt nur noch ein Sieg, um definitiv in die Playoff-Spiele einzuziehen.

Die Baselbieter Basketballer haben das primäre Saisonziel de facto erreicht. Mit einem Kantersieg gegen den Tabellenletzten Massagno, der nie in Gefahr war, können die Starwings von den Luganesi nur noch überholt werden, wenn diese die restlichen vier Matches gewinnen und die «Wings» ihre vier Partien verlieren würden. Das erste wird nicht geschehen, denn SAM hat die Saison bereits «abgeschlossen» und fokussiert sich auf den Cupfinal, wo die Tessiner am 13. April in Fribourg auf Union Neuchâtel treffen werden.

Nach drei Minuten stand es 2:6 – die Starwings bekundeten Mühe, in einem stimmungsvollen Ambiente in die Gänge zu kommen. Doch mit der Zeit war es vor allem Center Justin Dobbins, der den Ball mehrfach in den Korb wuchtete.

In allen Belangen überlegen

Beim Gast fehlte mit Jamelle Barrett (USA) der Spielmacher und Topskorer. Und das spürten die Südschweizer. Wenn die Gastgeber konzentriert spielten und Druck auf die Ersatz-Aufbauer ausübten, konnte Massagno kaum einen Angriff durchspielen.

«Ich bin mit unserer Defensivarbeit zufrieden. 55 Gegenpunkte sprechen für sich», so Starwings-Cheftrainer Marko Simic, der als Alleinverantwortlicher seinen ersten Triumph mit seinem neuen Klub feierte.

Burrows als Punktesammler

Damit meinte er U18-Nationalspieler Branislav Kostic, der zwar bei seinem ersten Einsatz nach 15 Minuten gleich einen Ballverlust mit anschliessendem absichtlichen Foul produzierte, in den letzten zehn Minuten aber durchspielte und seine Mitspieler gut dirigierte. Zuletzt war Jaraun Burrows, der mit lauter U23-Akteuren spielte und fleissig punktete.

Nyon wartet

Viel Zeit zum Feiern haben die Baselbieter aber nicht. Bereits morgen Sonntagnachmittag geht es gegen den BBC Nyon, der zwar einen Platz und sechs Zähler hinter den Starwings liegt. Doch die Waadtländer werden in Birsfelden mit dem vielleicht besten, sicher punktbesten Profi-Quintett antreten. Mit einem Sieg wären die Playoffs gesichert und die Equipe von Cheftrainer Simic müsste nicht auf eine erneute Massagno-Niederlage hoffen.

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