Basketball

Den Tiger arg geärgert

Starwing-Star Justin Rutty (r., hier im Einsatz gegen Boncourt) zeigte gegen Lugano eine starke Leistung.

Starwing-Star Justin Rutty (r., hier im Einsatz gegen Boncourt) zeigte gegen Lugano eine starke Leistung.

In der 20. Runde der Basketball-Nationalliga-A-Meisterschaft verloren die Starwings zwar beim Tabellenführer BC Lugano mit 73:81, zeigten aber in der zweiten Halbzeit eine starke Leistung.

Sicher, im ersten Viertel waren die Gäste arg zerzaust worden. Der Vizemeister mit seinem Stammquintett (vier hochkarätige Amerikaner und der US-Schweizer Derek Stockalper) legte gewaltig los und führten schnell mit grossem Vorsprung.

Aber die «Tigers» hatten nicht mit dem Kampfgeist der Unterbaselbieter gerechnet. Bereits kurz vor der Halbzeit hatte sich das Birstaler Kombinat auf 13 Punkte (43:56) genähert. Und so wie Lugano abbaute, legten die «Wings» zu. Der Rebound wurde besser gesichert, die Wurfquote stieg, die Zahl der Fehlpässe wurde reduziert.

Und wie in den Partien in Neuchâtel oder beim Cup-Halbfinal in Fribourg liess sich das Birstaler Kombinat nicht entmutigen. Und im letzten Viertel fehlte nicht wenig, um dem zuerst ungleichen Vergleich eine sensationelle Kehrtwende zu geben.

Bei den Starwings muss alles passen

«Die Leute müssen verstehen, dass wir mit den Spitzenteams nur mithalten können, wenn bei uns alles stimmt. Wir können uns kein 12-Mann-Profikader wie der Schweizer Meister Genf leisten», sagt Roland Pavloski, der Technische Leiter der Starwings und zusammen mit Sandro Tavella Co-Trainer der Birstaler.

Schade, dass bei den Starwings der vermeintliche Teamleader Rokas Uzas wieder mal einen ganz schwachen Tag einzog. Und somit morgen Sonntag, gegen Fribourg Olympic, in der heimischen Sporthalle wohl der überzählige Ausländer sein dürfte.

Denn die anderen Profispieler erfüllten ihr Soll. Namentlich Justin Rutty zeigte, warum Lugano ihn schon für die Endphase dieser Meisterschaft verpflichten wollte und ihm auf die nächste Saison hin wohl eine höchst lukrative Offerte unterbreiten wird. Auch das ist das Los der Starwings, die gegen diese Solvenz ihrer NLA-Konkurrenten nicht ankämpfen können.

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