Die ersten 10 Minuten verliefen noch ausgeglichen (6:6), aber dann bekam Basel das Spiel immer mehr in Griff. Mit variablem Spiel brachte man die Einheimischen immer mehr in Schwierigkeiten. Auch ein Timeout von Thuns Cheftrainer Peter Bachmann nach gut zwölf Minuten nützte nichts.

So gelang es Basel nach ca. 25 Minuten, sich mit drei Toren einen kleinen Vorsprung zu erarbeiten. Das einzige Negative in dieser Phase war, dass man einige Male zu schnell einen Gegentreffer einfing, sonst hätte der Vorsprung noch höher sein können. So ging man mit einem verdienten, aber zu knappen 15:17–Stand in die Halbzeit.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit zogen die Baslerinnen aber eine zehnminütige Schwächephase ein, welcher Thun einen 19:15–Zwischenstand einbrachte. Basel verwarf in dieser Phase zu viele Bälle und brachte sich mit mehreren technischen Fehlern um den Vorsprung.

Zudem gelang Thuns Cheftrainer mit einem Flügelwechsel (Ganz auf links, Schmid auf rechts) ein entscheidender Griff. Zwar steigerte sich Basel in den folgenden Minuten wieder und konnte in der 48. Minute zum 20:20–Ausgleich einnetzen. Aber der Kräfteverschleiss zeigte sich langsam aber sicher.

In den folgenden Minuten sollte sich das Spiel entscheiden. Basel verwarf innerhalb von nur zwei Minuten gleich vier Mal völlig unnötig, während es Thun gelang, durch drei Treffer in Folge eine Vorentscheidung herbeizuführen. So konnte der DHB Thun mit grossem Einsatz diesen drei-Tore-Vorsprung bis zum Ende halten und schlussendlich mit 26:22 einen erwarteten, aber hart erarbeiteten Heimsieg feiern.

Basel war auf der einen Seite leicht enttäuscht, dass man ohne Punktgewinn zurückfahren musste. Auf der anderen Seite kann man mehr als zufrieden sein, weil man den grossen Favoriten in erhebliche Schwierigkeiten gebracht hat. Wenn die Mannschaft weiter so an sich arbeitet, werden auch die Punkte eingefahren, welche man benötigt, um auch in der folgenden Saison SPL 1 zu spielen.