Lionel Weber, der in Frankreich bei Saint-Louis spielt, schaffte den Vorstoss unter die Top 8 dank zwei hart erkämpften 3:2-Siegen gegen höher kotierte Akteure. Der Franzose Christophe Legout ist als ITTF 132 um 178 Plätze besser klassiert als der Schweizer Nationalspieler, aber auch der Däne Claus Nielsen liegt in der Weltrangliste 24 Plätze vor dem erst 19-Jährigen. Den Viertelfinal-Vorstoss nur knapp verpasst hat der gleichaltrige Elia Schmid. Der für Rio-Star Muttenz spielende Berner Oberländer verlor die entscheidende Partie um den Gruppensieg gegen den Franzosen Paul Gauzy erst in der Verlängerung des Entscheidungssatzes mit 11:13.

Auch Rachel Moret, die bei Issy-les-Moulineaux in Frankreich engagiert ist, schlug sich hervorragend und nutzte zudem ihre günstige Auslosung aus. Die 26-Jährige stand zwar in den Gruppenspielen gegen gegen die im Ranking um 73 Plätze besser klassierte Spanierin Sara Ramirez erwartungsgemäss auf verlorenem Posten, schaffte danach aber den Viertelfinal-Vorstoss in der Barrage der Gruppen-Zweiten mit einem diskussionslosen 3:0-Erfolg gegen die Dänin Stefanie Christensen doch noch.

In den Viertelfinals trifft Lionel Weber nun auf den Österreicher Stefan Fegerl, die Nummer 4 des Turnier, und dürfte dort ebenso auf verlorenem Posten stehen wie Rachel Moret gegen die topgesetzte Ungarin Geporgina Pota.