Swiss Regio League
Der EHC Basel baut an seiner Mannschaft für die Swiss Regio League

Der EHC Basel hat den Aufstieg in die Swiss Regio League geschafft – nun muss für die neue Saison ein schlagkräftiges Kader zusammengestellt werden. Drei Transfers sind bereits abgeschlossen.

Reto Büchler
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Die Eishockeyspieler des EHC Basel KLH kämpfen in der kommenden Saison in der Swiss Regio League gegen starke Gegner um Punkte.

Die Eishockeyspieler des EHC Basel KLH kämpfen in der kommenden Saison in der Swiss Regio League gegen starke Gegner um Punkte.

UWE ZINKE

Früher war sein Arbeitsgerät der Eishockeystock, aktuell ist es unter anderem das Mobiltelefon. Praktisch ununterbrochen wird telefoniert oder Nachrichten geschrieben.

Aktueller Kader des EHC Basel

Für Saison 2017/2018 per 27.3.2016

Trainer: Reto Gertschen

Assistenztrainer: Michael Eppler

Torhüter: Damian Osterwalder

Verteidigung: Joël Fröhlicher, Eric Cederbaum, Leandro Gfeller, Nicolai Gusset, Joshua Schnellmann, Michael Maurer

Sturm: Marco Vogt (Neu), Nando Jeyabalan (Neu), Dario Rohrbach, Cyrill Voegelin, Alessio Guantario

Denn Olivier Schäublin, Sportchef des EHC Basel, befindet sich aktuell in seinen intensivsten und wichtigsten Wochen des Jahres. Er muss dafür besorgt sein, eine gute und schlagkräftige Mannschaft für die kommende Eishockeysaison zusammenzustellen.

Es wird laufend evaluiert, welche Spieler für den EHC Basel interessant sein können. Doch erst richtig beginnen mit den Gesprächen und Verhandlungen konnte Schäublin Anfang Februar, als nach dem wichtigen Sieg gegen Bellinzona der anvisierte Aufstieg in die neue Swiss Regio League feststand.

Zwei Zuzüge und neuer Assistenzcoach

Dabei verlassen kann er sich auf ein gutes Netzwerk, das er während seiner Aktivzeit in den drei höchsten Schweizer Eishockey-Ligen aufbauen konnte. «Nach 18 Jahren Profi-Hockey kennt man die Leute, hat die Kontakte gepflegt und sich auch ab und an wieder gesehen.»

Rund 50 Spieler hat Schäublin aktuell im Fokus. Die Verhandlungen mit einigen Spielern laufen dabei auf Hochtouren. Bereits können nun zwei wichtige Zuzüge vermeldet werden. Die zwei Topscorer Nando Jeyabalan (von Arosa) und Marco Vogt (von Zuchwil) werden die Mannschaft verstärken. Zudem konnte mit Michael Eppler ein neuer Assistenztrainer vom EHC Rheinfelden verpflichtet werden.

Michael Eppler wird neuer Assistenztrainer

Der 44-jährige Michael Eppler unterstützt in der kommenden Saison Headcoach Reto Gertschen. Der erfahrene und erfolgreiche Trainer des 2. Liga Teams EHC Rheinfelden führte den Verein in der letzten Saison zum Meistertitel und kennt das regionale Eishockey bestens.

Zuzüge von Marco Vogt und Nando Jeyabalan

Marco Vogt, 27-jähriger erfahrener Stürmer (186cm/86kg), kommt mit der Erfahrung von 165 Nationalligaspielen zum EHC und soll dem Team wichtige Impulse verleihen.

Der 21-jährige technisch versierte Stürmer Nando Jeyabalan, letztjähriger Topscorer des EHC Arosa mit 16 Toren und 20 Assist aus 30 Spielen, konnte für die Saison 2017/18 als Offensivkraft verpflichtet werden.

Schneller, jünger, schwerer

Um die richtige Wahl zu treffen, wurde die vergangene Saison zusammen mit Präsident Daniel Schnellmann und Trainer Reto Gertschen genauestens analysiert: «Man startete schlecht in die Saison und war anschliessend sehr unkonstant in den Leistungen. Dazu hat man es nicht geschafft, Einstellung und Selbstvertrauen zu entwickeln, um in den Playoffs einen Schritt weiter zu gehen und in die Halbfinals vorzustossen», so Schäublin. Eine Konsequenz ist, dass man das Kader nun schneller, jünger, schwerer und breiter machen will: «Wir brauchen schnelle, robuste Spieler mit Biss.»

Drei bis fünf Gespräche pro Tag führt Schäublin im Moment. Nicht nur mit potentiellen Zuzügen, sondern auch mit dem Kader, welches letzte Saison mit zum Saisonziel beigetragen hat. «Das Niveau und die Geschwindigkeit wird nächstes Jahr höher und schneller sein. Die Spieler, die weiterhin zum Team gehören werden, werden noch mehr gefordert sein und müssen sich steigern,» fordert Schäublin.

Leistungsprinzip durchziehen

Mit zehn Stammspielern konnten bereits Verträge für die neue Saison abgeschlossen werden. Bis zum «Kick Off» am 24. April möchte der Sportchef das Team soweit beisammen haben. Ein, zwei Plätze sollen noch offen bleiben für allfällige Zuzüge aus Partnerteams. «Das Leistungsprinzip soll durchgezogen werden. Voraussetzung dabei ist, dass es dem EHC gelingt, sein Wunschkader beisammen zu haben.» In der Geschäftsstelle in der St. Jakob Arena ist man überzeugt, dies zu schaffen.

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