Einige Umstellungen nahm Reto Gertschen gegenüber dem Spiel in Bülach vor. Anstelle von Tkachenko spielte Schnellmann neben Brügger und Jeyabalan in der ersten Sturmlinie. Für Schnellmann rückte Gfeller von der Verteidigung in den zweiten Sturm. In der Verteidigung ersetzte Kohler Hagen.

Dass Brandis’s Coach Andreas Beutler bereits nach 6 Minuten sein Timeout nahm, war der für einmal guten Effizienz der Basler Mannschaft geschuldet. In der 5. Minute landete der Schuss von Ast hinter der Torlinie. Schiedsrichter Paroz gab den Treffer zum Entsetzen der Zuschauer zunächst nicht, korrigierte jedoch seinen Entscheid beim nächsten Unterbruch nach Rücksprache mit seinen Linienrichtern.

Die im Anschluss an den Treffer verhängte Zweiminutenstrafe gegen Guantario wurde sistiert. Kurze Zeit später leitete Brügger das 2:0, indem er sich in einen gefährlichen Pass warf, selber ein. Basel zeigte auch nach dem Timeout der Berner tolles Eishockey und erhöhte durch Puntus nach schöner Kombination und durch Cola in doppelter Überzahl zum 4:0. Brandis gab nicht auf und verkürzte durch Scheidegger zum 4:1. Eine Glanzparade von Osterwalder sorgte dafür, dass Basel mit einem Dreitorevorsprung in die erste Pause gehen konnte.

Die Gäste glaubten weiterhin daran, die Partie kehren zu können und griffen vehement an. Basel hielt toll dagegen und setzte offensiv Nadelstiche. Das 5:1 durch Guerra war daher sehr wichtig, denn kurz darauf schaffte Steiner via Maurers Bein in doppelter Überzahl wieder den Anschluss und hielt die Intensive Partie, welche die Zuschauer begeisterte, weiter spannend.

Im Schlussabschnitt galt es für Basel weiterhin einfach und diszipliniert zu spielen und zu kämpfen. Dies gelang um den heute abermals sehr guten Goalie Osterwalder so gut, dass man im Schlussabschnitt keinen Gegentreffer mehr einfing. Im Gegenteil. Guantario gelang zur Krönung das schönste Tor des Abends, als er alleine auf Gasser zulaufen konnte und den Puck unter die Latte bugsierte.

Den Sieg wollte Trainer Reto Gertschen nicht überbewerten, obwohl dieser nach seiner Sicht verdient war. Die Devise für den Abend war es körperlich Akzente zu setzen, um mit vielen Checks den Gegner zu zermürben. Mit ein Grund auch Leandro Gfeller im Sturm aufzustellen. Dies wurde umgesetzt und war laut Gertschen ein Schlüssel für den Sieg.

Auch für Flavio Cola war es mit einem Tor und zwei Assists ein erfolgreicher Abend. Wichtig für das Spiel wa für ihn Ihn, im ersten Drittel die Tore gemacht zu haben, was die letzten Spiele nicht so gelungen war. Die Mannschaft habe 60 Minuten gezeigt, dass sie spielen kann. Cola versucht mit seinen Teamkollegen nun mehr Konstanz in die Leistungen zu bringen. Das Potential sei vorhanden, wie man heute gesehen hat, so der Bündner in Basler Reihen.

Das Potential abrufen kann die Mannschaft bereits wieder am nächsten Dienstag im Cupspiel gegen die Argovia Stars (Spielbeginn 20:00 Uhr in Aarau). Das nächste Meisterschaftsspiel findet eine Woche später am Dienstag, 14. November um 20:00 Uhr zu Hause gegen Dübendorf statt.