Eishockey

Der EHC Basel gewinnt in Düdingen dank starkem Schlussdrittel

Die Basler jubeln in Düdingen dank einem starken Schlussdrittel.

Die Basler jubeln in Düdingen dank einem starken Schlussdrittel.

In einem unterhaltsamen Spiel mit Chancen hüben wie drüben gewinnt der EHC Basel gegen die HC Düdingen Bulls mit 1:3. Die Entscheidung fiel 13 Minuten vor Schluss durch die Tore von Vogt und Hunziker innerhalb von 51 Sekunden.

Der Sieg war aufgrund einer Leistungssteigerung im Schlussabschnitt verdient. Zuvor war der EHC Basel des Öfteren auf die Hilfe von Torhüter Fabio Haller angewiesen, der insbesondere in der Basler Schwächephase nach dem Ausgleichstreffer sein Team vor einem Rückstand bewahrte.

Haller während Basels Schwächephasen eine Bank

Nach Anfangsschwierigkeiten kam Basel im flüssigen Startdrittel, das ohne Strafen auskam und kaum Unterbrüche hatte, immer besser ins Spiel. Der Führungstreffer durch Eric Himelfarb nach elf Minuten im Nachsetzen war zu diesem Zeitpunkt logisch. Basel hatte mehr Puck Besitz, war aber auch sehr anfällig auf die schnellen Gegenangriffe der Freiburger. Zum Ende des Startdrittels und zu Beginn des Mitteldrittels musste Basel Glück beanspruchen.

Maillard mit einem verdeckten Schuss sowie Hayoz trafen jeweils den Pfosten. Vogt hatte dann im Anschluss Pech, als sein Tor nicht gegeben wurde. Der Schiedsrichter hatte zu früh abgepfiffen. Kurz darauf hält Gadreault im Tor von Düdingen gegen den auf ihn alleine zulaufenden Maurenbrecher. Im ersten Unterzahlspiel dann der Ausgleich durch Schnegg nach schöner Kombination. Ärgerlich, dass dieser Treffer durch einen unglücklichen Wechsel erfolgte.

Dieser Treffer gab den Freiburgern Mumm. Ausser der Doppelchance von Schnellmann in der 36. Spielminute war Basel die meiste Zeit mit Abwehrarbeit beschäftigt. Dies änderte sich im Schlussabschnitt. Die Gastgeber zollten einerseits etwas Tribut am hohen Tempo, dass sie in den ersten zwei Abschnitten gingen, andererseits gaben Umstellungen in der 2. Drittelspause neuen Impuls.

So entschieden Vogt und Hunziker mit Ihren Doppelschlag die Partie. Das 4:1 von Vogt kurz vor Schluss ins leere Tor wurde ebenfalls annulliert, da sich zwei Sekunden zuvor Hunziker und Hayoz aneinander gerieten.

Drei Tore von Vogt, nur eines zählte

Dass nur eines seiner drei Tore zählte ärgerte Marco Vogt nach dem Spiel schon ein bisschen, nahm es jedoch aufgrund des Siegs mit Humor:" Ich bin zufrieden mit den drei Punkten. Wir haben drei Tore geschossen, leider haben weitere zwei nicht gezählt. Es ist ein harziger Match gewesen. Wir wollten dominanter auftreten, leider ist uns dies nur phasenweise gelungen", so Vogt.

Nicht erklären konnte er sich, warum nach dem Ausgleichstreffer der Wurm drin war:" Wir haben eigentlich einen guten Lauf, Selbstvertrauen. Da sollte uns ein Gegentor nicht aus der Bahn werfen. Leider ist dies uns passiert. Wir haben eine Zeitlang gebraucht, bis wir wieder ins Spiel fanden. Im Schlussabschnitt waren wir dann die bessere Mannschaft und konnten die Partie noch heimbringen."

In der zweiten Pause hat der EHC die Aufgaben gemacht, die Linien neu durchmischt, was neuen Schub gebracht hat: "Wir wollten den Gegner früher unter Druck setzen, damit sie viel Energie brauchen in der Defensivzone, dann fehlt diese in der Offensive. Das ist uns gut gelungen. Wir haben die Checks fertiggemacht und ihnen den Schneid abgekauft."

Auch seine eigenen Leistungen werden nach einem durchzogenen Saisonstart immer besser: "Zufrieden kann man nie sein, bin jedoch sicher auf einem guten Weg. Habe heute der Mannschaft helfen können. Es macht im Moment Spass. Wir gönnen einander die Pucks, arbeiten hart. Das wollen wir natürlich weiter so machen." Neben Marco Vogt war auch Fabio Haller wieder ein starker Rückhalt: " Er ist eine unglaubliche Bank hinten drin. Das erwarten wir aber auch von ihm. Aber zum Schluss haben wir trotzdem vorne noch zwei Tore schiessen müssen."

Dies ist auch wieder nötig am nächsten Dienstag, um 20:15 Uhr in der St. Jakob-Arena. Dann Hockey Huttwil zu Gast. Gegen diesen Gegner hat man vor einem Monat eine empfindliche Niederlage einstecken müssen. Dies gilt es zu korrigieren.

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