Eishockey

Der EHC Basel ist durch den Sieg gegen Bülach fast sicher für Playoffs qualifiziert

Viermal konnte der EHC Basel gegen Bülach jubeln.

Viermal konnte der EHC Basel gegen Bülach jubeln.

Der EHC Basel gewinnt gegen den EHC Bülach mit 4:3. Nach einer klaren 4:0 Führung brachten zum Teil unnötige, aber auch kleinlich gepfiffene Strafen die Gäste aus dem Zürcher Unterland wieder ins Spiel, was im Schlussabschnitt für unnötige Spannung sorgte.

Um nach vier Niederlagen die Negativspirale zu durchbrechen, setzte man beim EHC Basel auf neue Reizpunkte. Einerseits wurde die Linienzusammenstellung komplett durcheinandergewirbelt, andererseits unterstützte Sportchef Oli Schäublin das Trainerteam zusätzlich an der Bande.

Haller einwandfrei abgeschirmt

Die ersten Spielminuten brachten noch kein Spektakel, wobei die Gäste etwas zwingender in ihren Aktionen wirkten. Die beste Möglichkeit hatte jedoch der Basler durch Büsser in der 7. Minute. Die Scheibe an der Mittellinie erkämpft, zog er alleine auf Locher und konnte nur durch eine Regelwidrigkeit gestoppt werden. Aus dem nachfolgenden Powerplay resultierte der Führungstreffer. Zunächst scheiterte Vogt noch am glänzend reagierenden Locher. Sekunden danach schlenzte er den Puck am Bülacher Torhüter vorbei in die Maschen. Nur drei Minuten später gelingt in Unterzahl das 2:0.

Bei einem Gegenangriff passte Himelfarb durch die Beine eines Gegenspielers auf Schnellmann, der ebenfalls durch die Beine von Locher zum 2:0 traf. Basels Goalie Haller hatte auch zu halten, die Abschlüsse der Gäste waren jedoch nur Weitschüsse, zu gut wurde Haller im Slot abgeschirmt. Bessere Möglichkeiten boten sich Basel. Schir traf den Pfosten. Nochmals Schir, Valenza, Himelfarb und Seiler hatten weitere ausgezeichnete Möglichkeiten, das Score zu erhöhen. Aus diesen Gründen war die Führung nach den ersten 20 Minuten verdient.

Torhüterwechsel und unnötige Strafen helfen Bülach

Blitzstart für den EHC Basel. Nach dem Bullygewinn am Anspiel Punkt trugen die Basler die Scheibe vor das gegnerische Tor, wo Rattaggi nur elf Sekunden nach Wiederbeginn 3:0 erzielt. Knapp vier Minuten später erzielt Hunziker im Powerplay mit einem Schuss von der blauen Linie das 4:0. Bülachs Trainer setzte darauf einen neuen Impuls und nahm den gut haltenden Locher für Ersatztorwart Messerli aus dem Tor. Basel riskierte nun nicht mehr allzu viel und kontrollierte das Spiel. Umso ärgerlicher die 2 plus 2-Minutenstrafe gegen Himelfarb. Zwar konnten diese vier Minuten überstanden werden, Sekunden danach gelang Halberstadt aber doch noch der Anschlusstreffer mit einem Schuss unter die Latte.

Spannung im Schlussdrittel

Das was es zu verhindern galt, passierte zu Beginn des Schlussdrittels. Mit dem ersten Angriff erzielt Figi das 2.4. Dieses Tor provozierte Folgechancen, der nun Morgenluft spürenden Zürcher. Haller nun verständlicherweise mehr als gewünscht im Mittelpunkt, unter anderem bei den drei Unterzahlspielen im Schlussdrittel. Eines davon brachte Bülach auf 3:4 heran. Basel gerät in den Schlussminuten unter Druck konnte sich jedoch mit gelegentlichen Entlastungsangriffen vom eigenen Drittel lösen. Das Team brachte so den knappen Vorsprung über die Zeit und hat die Playoff-Qualifikation somit praktisch auf sicher. Nach den restlichen Spielen der MySports League am Mittwochabend weiss man mehr. Sicher ist, dass der EHC Basel mit einem Sieg am nächsten Samstag um 20:15 Uhr zu Hause gegen Wiki-Münsingen den Heimvorteil bei den "best-of-five" Partien sichern kann.

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