Eishockey

Der EHC Basel siegt gegen den EHC Seewen nach Verlängerung

Der EHC Basel gewinnt nach Verlängerung und macht einen Schritt in Richtung Playoffs.

Der EHC Basel gewinnt nach Verlängerung und macht einen Schritt in Richtung Playoffs.

Der EHC Basel gewinnt dank drei Toren von Timothé Tuffet gegen ein kampfstarkes EHC Seewen mit 4:3 nach Verlängerung.

Die Ausgangslage vor dem Spiel versprach eine spannende Angelegenheit zu werden. Dem EHC Basel fehlen noch ein paar wenige Punkte für die definitive Qualifikation für die Playoff Spiele. Dem EHC Seewen, mitten im Strichkampf, ist auf jeden Punkt angewiesen. Entsprechend kämpferisch präsentierten sich die Gäste aus der Zentralschweiz, welche aus geschäftlichen Gründen auf Ihren Topscorer Claudio Zurkirchen verzichten mussten. Ein spezielles Spiel war es für Basels neuestem Zugang Verteidiger Fabian Steinmann, welcher bis vor kurzem noch für die Schwyzer spielte.

Billy Hunziker: "Wir müssen mehr Playoff-Hockey zeigen"

Die Basler wurden am Anfang kalt erwischt. Bereits nach 8 Sekunden sprach Schiedsrichter Hürlimann eine Strafe gegen Basels Torhüter Haller wegen Spielverzögerung aus. Nachdem Zwissler bei einem Konter das Tor noch knapp verfehlte, kam Seewen kurz vor Ablauf der Strafe zum Führungstreffer. Basel konnte nicht befreien, bis die Scheibe vor Noll landete, der nur noch einschieben musste.

Basel wirkte danach etwas verunsichert und benötigte einige Minuten, um sich vom frühen Rückstand zu erholen. Die Grosschance von Schir, als er alleine vor Kruijsen auftauchte, weckte den Gastgeber. Beim nächsten Angriff spielte Hrabec wunderbar Sarault frei, der zum Ausgleichstorschützen Tuffet passte. In der 16. Minute verhinderte der Pfosten den Führungstreffer von Tuffet. Hunziker zielte dann kurz vor Ende des Drittels nicht mehr so genau und erzielte in Überzahl mit einem Weitschuss seinen ersten Saisontreffer.

David Malicek "Die beiden Punkte sind das einzig positive"

David Malicek: "Die beiden Punkte sind das einzig positive"

Das Mitteldrittel begann wie im ersten Abschnitt mit einem Gegentor. Nach einem Scheibenverlust schloss Fries einen Gegenangriff mit einer schönen Finte ab. Dieses Tor gab den Gästen Auftrieb, während die Basler immer fehleranfälliger wurden. Seewen war in diesem Mittelabschnitt besser. Die durch einen abgelenkten Schuss glücklich zustande gekommene erstmalige Führung der Gäste durch Büeler war daher nicht unverdient. Basels Coach Albert Malgin war vom Gezeigten seiner Mannschaft nicht erfreut und gezwungen, sein Timeout früh zu nehmen. Es wurde jedoch eine doppelte Überzahl benötigt, um auszugleichen. Zunächst wurde ein Tor von Gfeller korrekterweise wegen Torhüterbehinderung aberkannt. Sekunden danach traf aber Tuffet.

Die Partie lebte von der Spannung

Mit ausgeglichenem Spielstand ging es somit ins Schlussdrittel. Beiden Mannschaften war nun anzumerken, ja keine Fehler und unnötige Strafen zu verursachen, welche die Partie vorentscheiden könnte. Die Partie lebte daher von der Spannung, welche über die reguläre Spielzeit von 60 Minuten dauerte. Dies auch, weil kurz vor Schluss Vogt sowie Büsser in aussichtsreicher Abschlussposition scheiterten. In der Verlängerung war praktisch nur Basel im Angriff. Tuffet profitierte dabei von einem Fehler vom ansonsten fehlerfreien Torhüter Kruijsen und wurde mit seinem 19. Saisontor zum Matchwinner für Basel.

Am nächsten Samstag um 20:00 Uhr wird der EHC in Chur versuchen, die letzten notwendigen Punkte für die definitive Playoff Qualifikation zu holen. Das nächste Heimspiel findet am nächsten Dienstag um 20:15 Uhr gegen Hockey Huttwil statt.

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