Volleyball

Der erste Doppelspieltag von Sm'Aesch und Traktor entpuppte sich als voller Erfolg

Sm'Aesch's team cheers after winning the sixteenths finals match of the 2018 CEV Volleyball Cup between Switzerland's Sm'Aesch Pfeffingen and Belgium's VC Oudegem in the St. Jakobshalle in Basel, Switzerland, on Wednesday, December 5, 2018. (KEYSTONE/ Georgios Kefalas)

Sm'Aesch jubelt am Doppelspieltag (Archivbild)

Sm'Aesch's team cheers after winning the sixteenths finals match of the 2018 CEV Volleyball Cup between Switzerland's Sm'Aesch Pfeffingen and Belgium's VC Oudegem in the St. Jakobshalle in Basel, Switzerland, on Wednesday, December 5, 2018. (KEYSTONE/ Georgios Kefalas)

In den beiden NLA-Partien der Frauen und Männer gab es je einen Sieg und eine Niederlage. Sm’Aesch Pfeffingen besiegt Aufsteiger Groupe E Valtra (Val de Travers) klar. Traktor Basel unterliegt hingegen einem starken Schönenwerd.

Es war schlicht ein grossartiger Volleyball-Sonntagnachmittag in der Basler Rankhof-Halle. Der sogenannte Super Game Day hielt in jeder Beziehung was von den Protagonisten versprochen worden war. Trotz sonnigem Herbstwetter gut besetzte Zuschauerränge, tolle Stimmung und dazu Volleyballsport vom Feinsten. Schon kurz nach dem Aufstieg der Männermannschaft von Traktor Basel wurden in den beiden Vereinslagern Pläne für eine gute Vermarktung geschmiedet.

Das heisst die neue Clubführung des Vize-Schweizermeisters Sm’Aesch Pfeffingen und die Leitung des aufstrebenden Männervereins Traktor Basel setzten sich mit dem schweizerischen Volleyball-Verband zusammen und organisierten während der Qualifikationsphase zwei Doppelspiele. Dieser erste sportliche Event ging nun über die Bühne und wurde zum vollen Erfolg.

Sm’Aesch Pfeffingen ohne Probleme

Manch einer der Volleyball affinierten Zuschauer fragte sich vor Spielbeginn wo denn die letztjährige und aktuelle Topskorerin Dora Grozer und Taylor Fricano in Reihen des Heimteams seien. Die Erklärung folgte von Headcoach Andreas Vollmer:» Beide Akteurinnen sind krank, liegen im Bett und können heute nicht eingesetzt werden.» Doch auch ohne die beiden Angreiferinnen lag das bis anhin wenig geforderte Heimteam vor allem dank ausgezeichneter Blockarbeit von Gabi Schottroff beim ersten technischen Time-Out des Startsatzes mit 8:2 in Front. Und für einmal zogen die Baselbieterinnen in der «fremden» Halle ihr Ding durch und holten sich den ersten Satz diskussionslos mit 25:15. Auch im zweiten Durchgang änderte sich nicht viel am Spielverlauf. Sm’Aesch Pfeffingen glänzte jetzt mit schönen Angriffen von Luisa Schirmer über aussen und Jazmine White in der Mitte.

Zwar zeigten sich die jungen Jurassierinnen jetzt kämpferisch verbessert, doch Livia Zaugg und ihre Teamkolleginnen hielten auch mit Annalea Maeder am Pass, sie hatte im Verlauf des zweiten Satzes Megan Cyr ersetzt, die Pace hoch und holten sich die 2:0-Satzführung ohne Probleme. Im dritten Satz durfte jetzt auch die bis dahin geschonte Capitaine Madlaina Matter ihr Können zeigen und schnell führte der aktuelle Tabellenführer hoch mit 9:1. Der Rest dieses Satzes wurde zu einem Schaulaufen des klaren Favoriten und vor allem ihrer heutigen Topskorerin Schirmer (16  Punkte), welche ein grosses Spiel zeigte.

Traktor gut, Schönenwerd klar besser

Im Männerspiel zeigte das Heimteam von Aufsteiger Traktor Basel gegen den Favoriten aus Schönenwerd zwar gute Ansätze und lag nach verhaltenem Beginn nur gerade mit 8:9 in Rückstand. Doch ein exzellenter Zwischenspurt der Solothurner mit ihrem Topskorer Yves Roth liess die Hoffnungen der Traktoren auf den Satzgewinn schnell schwinden und ein starker Block der Gäste beendete diesen Satz. Die Mannschaft von Trainer Daniel Rocamora startete auch mutig in den zweiten Satz, doch Schönenwerd mit den harten Services des Polen Marcin Ernastowicz und ausgezeichneten Pässen seines Landsmannes und Zuspieler Nikodem Wolanski , machten schnell wieder den Unterschied (1:6).

Doch auch diesen erneuten Rückstand steckten die kämpferischen Basler weg und kamen dank Nationalspieler Samuel Ehrat wieder bis auf einen Punkt heran (8:9). Aber Volley Schönenwerd zeigte den vielen Zuschauern danach gleich wieder, warum dieser Verein seit vielen Jahren in der Schweizer Volleyball-Spitze mitmischt und gewann auch den zweiten Satz ziemlich deutlich. Und somit überraschte es wenig, dass Traktor-Head-Coach Rocamora und Captain Ehrat nach dem mit 14:25 verlorenen dritten Satz, ihren letztjährigen Teamkollegen zum Sieg gratulieren mussten.  

Nach der positiven Première darf man sich auf die zweite Austragung am Samstag, 23. November ab 15.00 in Aesch freuen. Dann spielt Traktor zuerst gegen Volley Amriswil und danach kommt es zum Frauen-Spitzenkampf zwischen Sm’Aesch Pfeffingen und Düdingen.

Sm’Aesch Pfeffingen – Gruppe E Valtra 3:0

Sätze: 25:15, 25:14, 25:10

Rankhof – 550 Zuschauer. – SR Rüegg/Auricht

Sm’Aesch Pfeffingen: Schirmer, Zaugg, Schottroff, Saita (Libera), Chrtianska, White, Cyr: Matter, Saladin, Maeder.

Groupe E Valtra: Doyat, Matera, Davenport, Riley, Ferreira da Silva, Schoene , Cabanes (Libera), Simonin, Sène.

Bemerkungen: Sm’Aesch Pfeffingen ohne Uiato (verletzt), Fricano und Grozer (beide krank).

Traktor Basel – Volley Schönenwerd  0:3

Sätze: 18:25, 16:25, 14:25

Rankhof. – 550 Zuschauer. – SR Bärtsch/Becker

Traktor: Jukic, Ulrich, Jordan, Broch, Hasler (Libero), Ehrat, Schmid; Mika, Moor, Müller, Bürge, Brodlic.

Schönenwerd: Roth, Frame, Ulrich, Fischer (Libero), Ernastowicz, von Burg, Wolanski; Gerber, Tomasetti, Sommer, Dillier, Kiener (Libero).

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