Raphael Wicky

Der Ex-FCB-Trainer hat einen neuen Job gefunden!

Der ehemalige FCB-Trainer Raphael Wicky hat einen neuen Job: Er wir U17-Trainer bei der amerikanischen Nationalmannschaft.

Der ehemalige FCB-Trainer Raphael Wicky hat einen neuen Job: Er wir U17-Trainer bei der amerikanischen Nationalmannschaft.

Nach seiner Entlassung Ende Juli beim FC Basel hat Raphael Wicky einen neuen Job gefunden. Er wird im Nachwuchs des amerikanischen Fussballverbandes tätig sein.

Seit dreiviertel Jahren ist Raphael Wicky nicht mehr Trainer des FC Basel. Seither wurde er mit diversen Trainerposten in Verbindung gebracht, zuletzt mit jenem des Chefcoachs in GC und Luzern. Aber Wicky sagte ab. Seit Freitagabend ist klar, wieso: Wicky hat bereits eine neue Aufgabe gefunden. Er wird U17-Coach im Nachwuchs des amerikanischen Fussballverbandes. 

Im «Blick» spricht Wicky über die Gründe, die für seinen neuen Job sprechen: «Der Hauptgrund ist, dass ich gute Gespräche mit den Verantwortlichen hatte. Mich reizt das Projekt im Nachwuchs der Nationalmannschaft. Der amerikanische Fussball entwickelt sich und ich möchte da in den Markt reinkommen. Ich bin sehr gespannt, wohin das führt.»

Wicky muss sich aber zuerst in den USA einleben. Zwar kennt er das Land aus seiner Zeit bei Chivas. Damals kaufte Wicky ein Haus in Los Angeles, zog sich immer wieder nach Kalifornien zurück und heiratete am 31. Dezember seine Freundin Laura. 

Seither aber ist Wicky wieder in der Schweiz, hatte seinen Lebensmittelpunkt hier. «Ich werde aber nach Chicago ziehen. Da befindet sich der Hauptsitz der amerikanischen Nationalmannschaft.» Für Wicky ist die neue Aufgabe ein Vollzeitjob, wie er sagt. Er wäre aber auch für ein Engagement in der MLS, der amerikanischen Profi-Liga, offen gewesen. «Dieses Projekt hat mich aber voll überzeugt», erklärt er seine Wahl. 

Den Ort seiner letzten Anstellung hat Wicky noch nicht vergessen. Er verfolge die Super League noch regelmässig. Auf seinen alten Arbeitgeber, den FC Basel, sei er nicht sauer. «Gar nicht. Ich bin dankbar für das, was ich erleben durfte. Und ich bin stolz auf die Ziele, vor allem auf die erfolgreiche Champions-League-Kampagne, die wir zusammen beim FCB erreicht haben», so Wicky. 

Eine Rückkehr in die Super League sei aber kein Thema gewesen, mit GC und Luzern «hatte ich keinen direkten Kontakt. Ausserdem habe ich mich für den Job in den USA entschieden und darauf freu ich mich». Ganz ausgeschlossen sei eine Rückkehr aber nicht. Aber: «Erstmals will ich mich mit voller Leidenschaft auf das Projekt in den USA konzentrieren. Die Vorfreude ist gross.»

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