Ende Mai fand in Mannar (Sri Lanka) das Abschlussmodul der sozialen Fussballinitiative statt. Die Gruppe junger Frauen und Männer, die während des Jahres vier Ausbildungsabschnitte besuchte, ist ein buntes Gemisch verschiedener Persönlichkeiten mit unterschiedlichen Hintergründen und Zielsetzungen. In einem aber sind sich alle einig: Sie wollen durch den Fussball Gutes tun und Kindern in Sri Lanka eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung ermöglichen.

Respekt und Toleranz

Willy Schmid vom FC Basel sagt: «Ich bin beeindruckt, wie viel unsere Schützlinge während des Jahres gelernt und umgesetzt haben.» Schmid coacht die Gruppe seit Mai 2010 und war bei sämtlichen Projektabschnitten vor Ort. «Sie haben gelernt, gut strukturierte Trainings zusammenzustellen, Spielturniere zu organisieren, aber besonders auch, auf eine Kindergruppe einzugehen und respektvoll mit jungen Menschen zu arbeiten. Das Hauptziel der Ausbildung ist es nämlich, Kindern Grundwerte wie gegenseitigen Respekt und Toleranz zu vermitteln, sie aber auch in Fairplay und gesundheitlichen Themen zu schulen», so Willy Schmid.

Beinahe alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer geben nun ihr Wissen weiter und arbeiten mit Kindergruppen. «Dieser Aspekt stimmt mich sehr zuversichtlich», sagt Schmid, «und ich glaube, dass durch Fussball tatsächlich etwas in Gang gesetzt wurde hier in Mannar.»

Die einjährige Ausbildung wurde von der Basler Stiftung Scort organisiert, die in Zusammenarbeit mit ihren Partner-Fussballklubs soziale Ausbildungsprojekte realisiert. Neben Sri Lanka findet derzeit eine Initiative in den palästinensischen Gebieten statt und im August das Special Youth Camp (Behindertenfussball Camp) in Basel. (pd)