Gestern nun fehlt er im Training, wie die «Basler Zeitung» berichtet, weil er mit dem VfL Wolfsburg verhandelt. Noch beim Trainingsauftakt war er dabei. Es kann sich nur noch um Formalitäten und Details handeln, wenn Steffen zu diesem Zeitpunkt involviert wird.
Laut deutschen Medienberichten kann Steffen, dessen Vertrag noch bis 2020 läuft, für rund 1,75 Millionen Franken wechseln. Das, nachdem Wolfsburg offenbar schon im Sommer Interesse bekundete, der FC Basel aber sein Veto einlegte, weil man den giftigen Zweikämpfer nicht abgeben wollte.

Nationalmannschaft im Hinterkopf?

In Wolfsburg trifft Steffen nun auf Trainer Martin Schmidt, einen guten Bekannten seines bisherigen Trainers in Basel, Raphael Wicky. Die beiden Walliser haben beim FC Thun zusammen im Nachwuchs gearbeitet und sind äusserst regelmässig in Kontakt. Gut möglich, dass Steffen hofft, mit dem Wechsel auch seine Chancen auf eine WM-Nomination zu erhöhen. Fünfmal trat er bisher im Trikot der Nationalmannschaft auf. Zuletzt jedoch gehörte er nicht mehr zum Aufgebot von Trainer Vladimir Petkovic.

Ersatz für Steffen soll der FC Basel schon in der Hinterhand haben, wie «Blick.ch» schreibt. Valentin Stocker, der wie die beiden letzten Neuzugänge Fabian Frei und Samuele Campo «rot-blaues Blut» hat, soll von Hertha BSC aus Berlin zurück an den Rhein kommen. Der 28-Jährige hat sich erst Anfang November am Aussenmeniskus operieren lassen. Anfangs Januar bestritt Stocker am Wintercup in Bielefeld wieder eine Partie unter Wettkampfbedingungen. Ob er fit genug ist, werden die Basler zu beurteilen wissen. Sicher ist, dass er Zeit braucht nach über zwei Monaten ohne Wettkampf.

Kehrt Valentin Stocker zum FC Basel zurück?

Kehrt Valentin Stocker zum FC Basel zurück?