125 Joor FC Basel

Der FC Basel hat Geburtstag – was eine Gabel und Pralinen damit zu tun haben

In Retro-Trikots: Der FC Basel feiert seinen Geburtstag.

In Retro-Trikots: Der FC Basel feiert seinen Geburtstag.

Der FC Basel feiert am Donnerstag, 15. November, seinen 125. Geburtstag. Er zelebriert diesen mit einer Gala, die Muttenzerkurve mit einem grossen Fest auf dem Landhof und die bz tut dies mit einer 20-seitigen Sonderbeilage, die am Mittwoch, 14. November erscheinen wird.

Morgen vor 125 Jahren wurde der FC Basel gegründet. Die Vereins-Geschichte ist gespickt mit grossen Erfolgen, spannenden Figuren und interessanten Episoden. 

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  • Welches war 1893 der erste Spieler des FC Basel, der sich in dessen Geschichte verletzt hat? 
  • Wieso hat die Lage des Joggeli in Gleis-Nähe eine besondere, historische Bedeutung
  • Wie bekam Karli Odermatt seinen Spitznamen Gabel
  • Mit was hat sich Murat Yakin vergiftet, weil er jung und unwissend war?
  • Welchen Weltmeister hat der FCB für ein paar Pralinen verpflichten können? Und wie war so etwas möglich? 
  • Welchen ehemaligen Mitspieler hätte Behrang Safari geheiratet, würde er auf Männer stehen? 
  • Welches historische FCB-Trikot schnappt sich Taulant Xhaka für ein Fotoshooting, wenn er die freie Wahl hat?
  • Und wieso wäre aus seinem Bruder, Granit Xhaka, beinahe kein Fussballer geworden? 

All diese Fragen und noch viele mehr beantwortet die bz Ihnen in Ihrer Sonderbeilage zum 125. Geburtstag des FC Basel, welche der morgigen Mittwochsausgabe beiliegt. Holen Sie sich die bz am Kiosk - und stimmen Sie sich perfekt auf den grossen Jubeltag vom Donnerstag ein. 

Einen kleinen Vorgeschmack gibt es mit einem Auszug aus dem grossen Interview mit Granit Xhaka, welches Sie vollständig in der Beilage oder ab morgen auf unserer Homepage lesen können.

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Granit Xhaka und Mohamed Elneny gratulieren dem FCB zum Geburtstag

Granit Xhaka und Mohamed Elneny gratulieren dem FCB zum Geburtstag.

Granit Xhaka, Sie wechselten mit 12 Jahren von Congeli zum FC Basel. Wie kam es dazu?

Granit Xhaka: Das war eine lustige Geschichte. Ich durfte nur dank meines Bruders und meines Vaters zum FCB. Tauli war ebenfalls bei Congeli und Remo Gaugler (heutiger Kaderplaner der ersten Mannschaft, Anm.d.Red.) wollte ihn unbedingt zum FCB holen – mich aber nicht. Mein Vater hat Remo dann gesagt: «Es tut mir leid, aber entweder du nimmst beide Jungs, oder du bekommst gar keinen.» So bin ich beim FCB gelandet.

Sie waren also nur das unerwünschte Anhängsel.

Das habe ich aber gar nicht realisiert damals. Ich habe in jener Zeit auch noch nicht begriffen, dass wenn ich nicht zum FCB hätte gehen können, ich vielleicht nie Profi geworden wäre. Meinen Eltern war das sowieso nicht so wichtig. Sie haben uns anfangs nur zum Fussball gebracht, weil sie damit verhindern wollten, dass wir auf die falsche Bahn geraten. Danach wollten sie immer, dass einer von uns Jungs Fussballer wird und einer Richtung Schule geht. Da ich in der Schule relativ gut war, war es das Ziel, dass Tauli den Weg zum Profi-Fussballer einschlägt. Das hat Gott sei Dank geklappt, in der Schule war er nämlich eher nicht so gut (lacht)! Fussballerisch war Tauli dafür stets das grössere Talent von uns beiden. Dass wir es jetzt beide geschafft haben, ist umso schöner.

Sie sehen Ihren Bruder als das grössere Talent als sich?

Ja, das war er immer schon. Von klein auf. Und meiner Meinung nach ist es noch heute so. Ich bin einfach der härtere Arbeiter. Während Tauli vielleicht gerne etwas auf morgen verschiebt, mache ich es lieber heute und morgen. Da ich jener mit weniger Talent war, habe ich auch nie daran geglaubt, mal Fussballer werden zu können. Ein Traum war es, mehr nicht.

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