Es war regnerisch und windig auf dem Zürcher Juchhof, entsprechend verloren sich nur rund 50 Zuschauer am Spielfeldrand, um dem Match zwischen dem SC YF Juventus und der Basler U21 beizuwohnen. 90 intensive Spielminuten später war das Wetter immer noch «gruusig», doch im Lager der Gäste herrschte nun gute Stimmung, denn man hatte sich mit 2:0 durchgesetzt.

«Das waren wichtige drei Punkte gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf», freute sich Arjan Peço. Der Trainer der Basler liess nicht unerwähnt, «dass wir nun Spiele gewinnen, die wir vor ein paar Wochen noch verloren hätten. Die Mannschaft hat eine tolle Entwicklung gemacht.»

Etwa ein Dutzend Partien auf Promotion-League-Niveau hatten die im Sommer «hochgezogenen» U18-Junioren gebraucht, um auf der Aktivstufe endgültig anzukommen. «Nun agieren wir mit der nötigen Reife und Abgeklärtheit», so Peço.

Nicht konstant genug

Gegen YF Juventus wussten die Rotblauen phasenweise in der ersten Halbzeit zu gefallen, «aber wir waren nicht konstant genug. Durch vermeidbare Ballverluste haben wir dem Gegner die eine oder andere Chance zugestanden», lautete die Einschätzung des Trainers. Am Auftritt nach dem Seitenwechsel hatte der Chef an der Linie allerdings nichts auszusetzen: «Das war tadellos!»

Beide Tore fielen nach Ballgewinnen im Mittelfeld. Das rotblaue Umschaltspiel brachte Daniele Vesco in Strafraumnähe in Besitz des Spielgeräts: In der 63. Minute umkurvte er drei Zürcher und traf wuchtig ins Netz.

20 Minuten später setzte sich Vesco mit etwas Glück ebenfalls gegen mehrere Schwarzweisse durch und legte quer zu Afimico Pululu, der problemlos den 0:2-Endstand bewerkstelligte.

Verdienter Sieg für Basel

In der Summe war es ein verdienter Sieg für die Basler, die aber kurz vor der Pause Glück hatte, dass Schiedsrichter Nico Gianforte FCB-Verteidiger Pedro Pacheco nur verwarnte, nachdem dieser als letzter Mann den durchgebrochenen Elvedin Causi am Trikot zurückgerissen hatte.

YF-Spieler Adijan Keranovic sah für ein ähnliches Vergehen in der 73. Minute die Rote Karte, was Salvatore Andracchio lautstark kritisierte. Der Trainer des Heimteams wurde deswegen von der Bank verwiesen.