«Schande von Basel»
Der FC Basel und der 13. Mai – Erinnerungen werden wach

Basel und der 13. Mai. Es sind zwei Dinge, die in Verbindung zueinander weh tun. Weil dieser Tag vor zwölf Jahren einer der bittersten in der Geschichte des FCB ist. Am Sonntag ist wieder der 13. Mai. Und wieder heisst der Gegner FC Zürich.

Céline Feller
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13.Mai 2006: Julian Filipescu schiesst den FCZ in Basel in der Nachspielzeit zum Meistertitel. Danach folgen wüste Szenen in und um das Stadion.

13.Mai 2006: Julian Filipescu schiesst den FCZ in Basel in der Nachspielzeit zum Meistertitel. Danach folgen wüste Szenen in und um das Stadion.

KEYSTONE

In der letzten Minute der dreiminütigen Nachspielzeit des Duells zwischen Basel und dem FC Zürich entreisst Letzterer mit einem Tor von Filipescu dem FCB den eigentlich bereits sicher geglaubten Titel.

Die Welt des FCB zerbricht. Die ganze Situation artet aus. Fans stürmen den Platz, greifen auch Spieler des FCZ an. Der Tag geht als «Schande von Basel» in die Fussball-Geschichtsbücher ein.

Ein Stich ins Herz

Jetzt, genau zwölf Jahre später, treffen an genau diesem Datum die beiden Teams wieder aufeinander. Dass sich die FCZ-Fans etwas Hohn und Spott erlauben werden, damit darf gerechnet werden.

Das wird weh tun. Aber viel schlimmer wird für den FCB sein, was knapp 120 Kilometer entfernt passieren wird. Denn dort, im Berner Stade de Suisse, wird den Young Boys nach ihrem letzten Heimspiel der Meisterpokal überreicht.

Ein Stich in Herz eines jeden FCB-Fans und -Spielers. Ausgerechnet an einem 13. Mai. An diesem Datum, das für den FCB offenbar nichts Gutes bringen kann.