Der Beste:

Mohamed Elyounoussi brilliert in seinem vielleicht letzten Spiel für Rotblau. Er hat bis zur 35. Minute vier gute Torchancen, von denen er leine zum verdienten Ausgleich verwertet. Dann knickt der Norweger um und muss raus.

Das gab zu reden:

Des einen Leid, des andren Freud. Elyounoussi kann nicht mehr, dafür kommt der 17-jährige Noah Okafor zu seinem ersten Einsatz bei den Profis. Das FCB-Juwel kommt gut ins Spiel, überzeugt mit seinem Antritt und seiner Leichtfüssigkeit und hat immer ein Lächeln auf den Lippen. In Halbzeit 2 hätte Okafor sein Debüt mit einem Tor krönen können, doch zweimal findet der Jungspund in FCL-Hüter Omlin seinen Meister. An der Chancenverwertung muss der erste FCB-Spieler, der in diesem Jahrtausend geboren wurde, noch arbeiten.

Der Torschützenkönig:

Albian Ajetis Jubel über das zwischenzeitliche 2:1 fiel noch überschwänglicher aus als sonst. Der Grund: Ajeti zog mit seinem 17. Saisontreffer auf zwei Tore davon. Nach dem Spiel weiss Ajeti, dass er auch ohne dieses Tor Torschützenkönig geworden wäre. YBs Hoarau blieb beim 2:1-Sieg bei GC ohne Treffer. Geht es jetzt als Bonus noch mit der Schweizer Nati zur WM?

Der Spassvogel:

Keine Verabschiedung beim FC Basel ohne Ex-Spieler Behrang Safari. Die Video-Botschaften des Schweden sind berüchtigt. Heute brachte er gleich zweimal das Stadion zum Lachen. Für Germano Vailati zählte Safari alle italienischen Vokabeln auf, die er kennt. Kaum eine war jugendfrei. Dann bezeichnet er Davide Calla als "kleinen, dicken Italiener, der mehr frisst als ein Nilpferd" und sprang gekonnt in den Pool hinter ihm. Grosses Kino.


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