Bereits am Dienstag vermeldeten brasilianische Medien, dass sich ein gewisser Arthur Mendonça Cabral auf dem Weg nach Basel sei. Der 21-jährige Stürmer, der beim amtierenden brasilianischen Meister Palmeiras seit seinem Wechsel im Januar 2019 nur zweimal spielen durfte, soll in Basel den Medizincheck absolvieren und dann für ein Jahr leihweise in die Schweiz wechseln. Gemäss den Berichten soll der Leihvertrag mit einer Kaufoption ausgestattet sein, die sich dann erfüllt, wenn Cabral gewisse Leistungsziele erreicht. Aus Südamerika ist zu hören, dass Cabral im Falle einer festen Verpflichtung 11 Millionen Franken kosten soll.

Diese Klausel bestätigt der FCB am Freitag zwar nicht. Dafür teilt er mit, dass der Transfer zustande kommt. Cabral ist damit der erste Zuzug von Neo-Sportdirektor Ruedi Zbinden. Der lässt sich in der FCB-Mitteilung wie folgt zitieren. «Wir sind sehr froh, dass wir einen jungen und physisch starken Stürmer verpflichten konnten, der unsere Offensive variantenreicher und damit stärker machen wird.» Zbinden attestiert dem 1,86 Meter grossen Stürmer auch einen «bedingungslosen Willen, Tore zu schiessen». Cabral soll beim FCB die Lücke füllen, die durch den Ausfall von Ricky van Wolfswinkel und den Abgang von Albian Ajeti im FCB-Sturm entstanden ist.

Aktuell ist Cabral wieder in Brasilien und mit der brasilianischen U23 unterwegs. Nach der Nati-Pause wird er ins FCB-Mannschaftstraining einsteigen und mit der Nummer 98, seinem Jahrgang, für Rotblau auflaufen.