2010/11 war chaotisch gewesen für die Liestaler. Zuerst löste Orazio Ferranti den erfolgreichen Trainer Patrick Manz ab.

Dann beendeten der Verein und Ferranti die Zusammenarbeit bereits nach der Hinrunde und der ursprüngliche Wunschkandidat Sandro Kamber stiess zum FCL. Nachdem dieser schon eine halbe Saison lang mit den Spielern hatte arbeiten können, wollte man in der Kantonshauptstadt wieder vorne mitspielen. Doch Liestal startete mit drei Niederlagen gegen mediokre Teams in die Meisterschaft und spielte auch gegen den FC Oberdorf nur 0:0.

Mehr Niederlagen als Siege

Ab dem 5. Spieltag ging es allmählich aufwärts, als der FCL den starken Neuenburgern einen Punkt abluchste und danach auswärts in Alle zum ersten Mal gewann. Eine Siegesserie von vier Spielen begann, die der äusserst souveräne Aufsteiger Black Stars beendete. Wieder stürzten die Liestaler in das Punktevakuum und wieder befreiten sie sich – zum Beginn der Rückrunde – wieder daraus.

Bis auf den fünften Platz hatten sie sich vorgekämpft, als der Erfolg erneut auszubleiben begann. Zum Saisonende klassierten sie sich mit 33 Punkten und mehr Niederlagen als Siegen auf dem achten Tabellenrang. (YSP)