Europa League

Der FCB erkämpft sich nach einem Auf und Ab ein Unentschieden gegen Trabzonspor

Im zweiten Gruppenspiel der Europa League sichert sich der FC Basel nach einem harten Kampf ein 2:2-Unentschieden. Nur zwei Minuten nach dem erstmaligen Rückstand rettet Noah Okafor seinen Farben einen wichtigen Auswärtspunkt gegen ein unangenehmes Trabzonspor.

Das Spiel: Der FC Basel startet vielversprechend in das schwierige Auswärtsspiel in der Türkei. Kevin Bua hat bereits nach wenigen Sekunden die Führung auf dem Fuss, verzieht aber deutlich. Trabzonspor kommt in der 17. Minute zur ersten Möglichkeit, weil Omlin einen Eckball nicht wegfausten kann. Noch gefährlicher wird aber ein Eckball des FCB. Silvan Widmer veredelt eine scharfe Hereingabe Buas wuchtig und präzis zur Führung. Lang hält diese Basler Glückseligkeit jedoch nicht. Nur fünf Minuten später gleicht Abdulkadir Parmak mit einem fantastischen Freistoss von ausserhalb des Strafraums aus. Omlin kann gegen den Schuss ins hohe Eck nichts ausrichten. Bis zur Halbzeit beruhigt sich das Geschehen wieder, womit das Unentschieden in Ordnung geht. Nach dem Seitenwechsel kommen die Türken viel besser in Fahrt. Anthony Nwakaeme vergibt in der 51. Minute frei vor Omlin die erstmalige Führung für Trabzonspor. Der FCB hingegen spielt im Vergleich zur ersten Halbzeit behäbig und ist offensiv harmlos. Dies wird in der 78. Minute bestraft. Der eingewechselte José Sosa taucht nach einem Pass Nwakaemes vor Omlin auf und lässt sich nicht zweimal bitten. Die türkische Führung hat jedoch noch kürzer Bestand als diejenige der Basler. Nur zwei Minuten nach dem Nackenschlag gleicht Noah Okafor mit einem ebenso humorlosen wie wunderschönen Volley aus. In der letzten Minute braucht es nochmals die Konzentration Omlins, der einen Kopfball über das Tor lenkt und dem FCB somit den hart erkämpften Punktgewinn sichert. Nach einem Auf und Ab geht dieses Unentschieden auch in Ordnung.

Der Beste: Der FCB überzeugt mehrheitlich mit einer kämpferischen und geschlossenen Mannschaftsleistung. Das Spiel ist jedoch wie gemacht für Taulant Xhaka. Mit seinem Elan und seinem aggressiven Zweikampfverhalten sorgt er dafür, dass die Türken aus dem Spiel heraus nur zu vereinzelten Chancen kommen.  

Das gab zu reden: Viel wurde im Vorfeld vom türkischen Hexenkessel in Trabzon gesprochen. Der FCB wird in den 90 Minuten konsequent mit Pfiffen eingedeckt, lässt sich aber mehrheitlich nicht aus der Ruhe bringen. Die fanatischen Fans von Trabzonspor waren auch der Grund dafür, dass die Ränge hinter einem Tor leer blieben. In vergangenen Spielen hatten die Fans von dort immer wieder Petarden auf das Spiel geworfen. Den FCB-Spielern bleibt somit ein noch lauteres Pfeifkonzert erspart. 

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