Schweizer Cup

Der FCB gewinnt dank einem Last-Minute-Goal von Noah Okafor gegen Lausanne-Ouchy

Der FC Basel kommt in Nyon mit einem blauen Auge davon. Die Basler mühen sich lange Zeit gegen den Challenge-Ligisten Stade-Lausanne-Ouchy ab und geraten sogar in Rückstand. Erst ein Traumtor von Noah Okafor wenige Sekunden vor der Verlängerung sichert dem FCB das glückliche Weiterkommen.

Das Spiel: Der FC Basel findet gegen den FC Stade-Lausanne-Ouchy überhaupt nicht ins Spiel. Viele Ungenauigkeiten und Missverständnisse prägen das Spiel des Favoriten. In der 14. Minute müssen die Basler gehörig Glück beanspruchen, dass Mohamed Amdouni einen schweren Patzer von FCB-Torhüter Djordje Nikolic nicht ausnutzt. In der Folge entwickelt sich ein Spiel auf äusserst bescheidenem Niveau, in dem der FCB erst nach knapp 30 Minuten offensiv in Erscheinung tritt. Dann hat Kevin Bua jedoch die Führung auf seinem Fuss, entscheidet sich aber für einen nonchalanten - und ungefährlichen - Lupfer. Nach fünf Minuten Offensivdrang spielen sich die Basler bis zur Pause keine gefährlichen Chancen mehr heraus. In der zweiten Halbzeit wird das Geschehen zuerst nicht besser. Luca Zuffi schiesst von der Strafraumgrenze in den Nachthimmel von Nyon. Die Basler Lethargie wird in der 63. Minute bestraft. Allan Eleouet nutzt eine von drei Lausanner Möglichkeiten zur nicht unverdienten Führung. Marcel Koller reagiert, bringt Edon Zhegrova und Noah Okafor. Die Joker sind goldwert: In der 75. Minute tankt sich Zhegrova mit viel Offensivdrang in den Strafraum und legt gekonnt für Fabian Frei ab, der den Ausgleich erzielt. Als sich bereits alle mit einer Verlängerung abgefunden haben, kommt der grosse Auftritt Noah Okafors. Der junge Basler dreht sich an der Strafraumgrenze um die eigene Achse und erzielt mit einem wunderbaren Schlenzer doch noch den glücklichen Siegtreffer für den FCB.

Der Beste: Noah Okafor und Edon Zhegrova sind gegen Lausanne-Ouchy die beiden Edeljoker. Als sie das Feld betreten, ist der FCB im Rückstand. Es ist vor allem ihren Einzelaktionen zu verdanken, dass der FCB in Nyon nicht sein blaues Wunder erlebt. Erst bereitet Zhegrova mit einem starken Dribbling den Ausgleich vor, dann schiesst Okafor den FCB sehenswert in die nächste Runde. 

Das gab zu reden: So richtig viel Stimmung wollte im Stadion nicht aufkommen, auch nicht nach der Führung für den Aussenseiter. Die Erklärung ist einfach: Lausanne-Ouchy muss seine Heimspiele im entfernten Nyon spielen, weil das eigene Stadion nicht den Anforderungen der Liga entspricht. 

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