FC Basel

Der FCB gewinnt mühelos gegen den FC Luzern

Der FC Basel gewinnt auch sein zweites Heimspiel in der englischen Woche. Gegen einen kämpfenden, aber limitierten FC Luzern resultiert ein souveräner und verdienter 3:0-Sieg. Dank dem Erfolg baut der FCB seinen Vorsprung auf YB wieder auf drei Punkte aus.

Das Spiel: Die Startphase zwischen dem FC Basel und dem FC Luzern verläuft ausgeglichen. Ein frühes Tor von Kevin Bua wird aufgrund einer knappen Abseitsstellung aberkannt. Während Valentin Stocker in der 15. Minute noch am glänzenden Luzern-Torhüter Marius Müller scheitert, macht es Arthur Cabral 13 Minuten später besser. Müller wehrt den ersten Versuch von Bua noch ab, ist dann aber beim Nachschuss von Cabral machtlos. Kurz vor der Pause sucht Basel vehement den zweiten Treffer, findet ihn aber nicht. Bua trifft in einer Druckphase nur den Pfosten. Der FC Luzern wiederum beschränkt sich auf einzelne Nadelstiche. War in der ersten Halbzeit die Chancenverwertung des FCB noch mangelhaft, zeichnen sich die Spieler von Marcel Koller nach dem Pausenpfiff damit aus. Cabral erzielt in der 58. Minute nach toller Vorarbeit von Blas Riveros seinen zweiten persönlichen Treffer. Kurz darauf pfeift Schiedsrichter Lionel Tschudi einen Penalty für die Basler, nimmt diesen Entscheid aber nach Konsultation der Fernsehbilder zurück. In der Folge kommen auch die Gäste zu Torchancen, Pascal Schürpf scheitert aber zweimal an Jonas Omlin. Kurz vor Schluss sorgt Einwechselspieler Kemal Ademi für das Endresultat von 3:0. 

Der Beste: Arthur Cabral entpuppt sich als wahrer Glücksgriff für den FC Basel. Der Brasilianer steht beim ersten Treffer goldrichtig und setzt sich beim 2:0 kompromisslos durch. Neben seinem Torriecher überzeugt er auch defensiv mit einer Grätsche in der eigenen Hälfte.

Das gab zu reden: In der Mitte der zweiten Halbzeit steht Luca Zuffi im Luzerner Strafraum bereit, um einen Penalty zu versenken. Stocker liess sich schlau fallen, worauf Schiedsrichter Tschudi auf den Punkt zeigte. Es folgen Provokationen von den Luzernern, die Zuffi vor dem Penalty stören wollen. Als alles bereit wäre, marschiert Tschudi zum Fernseher. Er hatte vom Videoschiedsrichter einen Funk erhalten. Im Spielzug, der schlussendlich zum Penaltypfiff führte, foulte Bua in der eigenen Platzhälfte Ibrahima Ndiaye. Tschudi erkennt dies, zückt Gelb für Bua und wandelt den Penalty für den FCB in einen Freistoss für Luzern um. 

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