FC Basel
Der FCB gewinnt mühelos gegen den FC Luzern

Der FC Basel gewinnt auch sein zweites Heimspiel in der englischen Woche. Gegen einen kämpfenden, aber limitierten FC Luzern resultiert ein souveräner und verdienter 3:0-Sieg. Dank dem Erfolg baut der FCB seinen Vorsprung auf YB wieder auf drei Punkte aus.

Simon Leser
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Zweites Heimspiel und zweiter Sieg in Folge: Gegen den FC Luzern siegt der FC Basel mit Joggeli mit 3:0.
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Drei Punkte für die Tabellenführung - einmal mehr dürfen sich die Spieler über einen Sieg freuen.
Kurz vor Schluss darf auch der frisch eingewechselte Kemal Ademi noch einnetzen. Er erzielt den dritten und letzten FCB-Treffer des Tages.
FCL-Spieler Ryder Matos (l.) wird von Basels Blas Riveros in die Mangel genommen.
FCL-Trainer Thomas Häberli sah auch schon glücklicher aus - seine Mannschaft hat heute gegen die auftrumpfenden Basler nicht viel zu melden.
Heute gibt es an ihm kein Vorbeikommen: Basels Arthur Cabral (2.v.r.) erzielt auch den zweiten Treffer des Tages für seinen Verein, der nun mit 2:0 führt.
Er kam, sah - und traf gleich doppelt: Für Arthur Cabral läuft heute alles nach Plan.
Super League, 8. Runde: FC Basel - FC Luzern (26.09.2019)
Er weiss wie es geht, hat aber noch nicht getroffen: Luzerns Francesco Margiotta bleibt torlos.
Der FCB rettet seinen Vorsprung in die Pause, nach der ersten Halbzeit steht es noch immer 1:0 - dank Neuling Cabral.
Silvan Sidler (l.) bleibt lieber erst einmal passiv, wenn Valentin Stocker losmarschiert.
Er zieht die Fäden: Taulant Xhaka wirbelt auf der rechten Seite hin und her für den FCB.
Glück für den FCB, Pech für den FCL: In der 28. Minute fällt das 1:0 durch Cabral, Torhüter Marius Müller guckt in die Wäsche.
Andere Perspektive, gleiches Bild: Unglücksrabe Marius Müller nach dem Gegentreffer.
Nach dem gesicherten Führungstreffer herrscht einmal mehr Freude pur bei der FCB-Truppe.
Valentin Stocker überzeugt offensiv mit direkten und schnellen Pässen - doch noch ist ihm kein Treffer gelungen.
Auch Kevin Bua (r.) hat noch kein Glück, obwohl Stefan Knezevic sich zwar mit seinem ganzen Gewicht in den Zweikampf wirft und doch zu spät kommt.
Kein Durchkommen für den FC Luzern und Ibrahima Ndiaye: Omar Alderete (l.) legt sich für seinen Verein mächtig ins Zeug.
Bereit für das Duell: Die Spieler betreten den Rasen im St. Jakob-Park.
Kevin Bua (2.v.l.) war in den letzen paar Spielen immer mal wieder für ein Tor gut - doch trifft er auch gegen den FCL? Im Duell Spitzenreiter gegen Keller geht es für den FCB darum, weiterhin zu punkten.

Zweites Heimspiel und zweiter Sieg in Folge: Gegen den FC Luzern siegt der FC Basel mit Joggeli mit 3:0.

Keystone

Das Spiel: Die Startphase zwischen dem FC Basel und dem FC Luzern verläuft ausgeglichen. Ein frühes Tor von Kevin Bua wird aufgrund einer knappen Abseitsstellung aberkannt. Während Valentin Stocker in der 15. Minute noch am glänzenden Luzern-Torhüter Marius Müller scheitert, macht es Arthur Cabral 13 Minuten später besser. Müller wehrt den ersten Versuch von Bua noch ab, ist dann aber beim Nachschuss von Cabral machtlos. Kurz vor der Pause sucht Basel vehement den zweiten Treffer, findet ihn aber nicht. Bua trifft in einer Druckphase nur den Pfosten. Der FC Luzern wiederum beschränkt sich auf einzelne Nadelstiche. War in der ersten Halbzeit die Chancenverwertung des FCB noch mangelhaft, zeichnen sich die Spieler von Marcel Koller nach dem Pausenpfiff damit aus. Cabral erzielt in der 58. Minute nach toller Vorarbeit von Blas Riveros seinen zweiten persönlichen Treffer. Kurz darauf pfeift Schiedsrichter Lionel Tschudi einen Penalty für die Basler, nimmt diesen Entscheid aber nach Konsultation der Fernsehbilder zurück. In der Folge kommen auch die Gäste zu Torchancen, Pascal Schürpf scheitert aber zweimal an Jonas Omlin. Kurz vor Schluss sorgt Einwechselspieler Kemal Ademi für das Endresultat von 3:0.

Der Beste: Arthur Cabral entpuppt sich als wahrer Glücksgriff für den FC Basel. Der Brasilianer steht beim ersten Treffer goldrichtig und setzt sich beim 2:0 kompromisslos durch. Neben seinem Torriecher überzeugt er auch defensiv mit einer Grätsche in der eigenen Hälfte.

Das gab zu reden: In der Mitte der zweiten Halbzeit steht Luca Zuffi im Luzerner Strafraum bereit, um einen Penalty zu versenken. Stocker liess sich schlau fallen, worauf Schiedsrichter Tschudi auf den Punkt zeigte. Es folgen Provokationen von den Luzernern, die Zuffi vor dem Penalty stören wollen. Als alles bereit wäre, marschiert Tschudi zum Fernseher. Er hatte vom Videoschiedsrichter einen Funk erhalten. Im Spielzug, der schlussendlich zum Penaltypfiff führte, foulte Bua in der eigenen Platzhälfte Ibrahima Ndiaye. Tschudi erkennt dies, zückt Gelb für Bua und wandelt den Penalty für den FCB in einen Freistoss für Luzern um.

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