Zahl der Woche

Der FCB hat gegenüber St. Gallen und YB zwei gewichtige Nachteile

Arthur Cabral und der FC Basel lassen in dieser Saison eine Qualität von Spitzenmannschaften vermissen: Das Zeigen von Moral

Arthur Cabral und der FC Basel lassen in dieser Saison eine Qualität von Spitzenmannschaften vermissen: Das Zeigen von Moral

Der FC Basel hat Mühe Führungen ins Ziel zu bringen. Das wurde am Wochenende gegen Servette wieder einmal deutlich. Doch noch viel schlimmer ist es, wenn der FCB zurück liegt.

Ach, was waren das für nervenaufreibende Schlussphasen. Sowohl beim Duell Erster gegen Zweiter als auch beim Duell Dritter gegen Vierter kochten die Emotionen hoch. In St. Gallen freute sich der ausverkaufte Kyburnpark erst über den vermeintlichen Siegtreffer in der Nachspielzeit, dann über den vermeintlich gehaltenen Elfmeter. Doch der wurde wiederholt und YB schoss doch noch das 3:3. Die Heimfans verliessen das Stadion mit hängenden Köpfen.

Auch für den FCB fühlt sich das Unentschieden gegen Servette wie eine Niederlage an. Erst trifft Stefanovic in der 87. zum 2:2, dann vergibt Widmer in der 94. freistehend den Matchball. Einige Fans schimpfen anschliessend auf die enttäuschten Spieler ein.

Eine Frage der Moral

Doch losgelöst von den vielen Emotionen in diesem so spannenden Meisterschaftskampf fällt auf: Der FCB hat gegenüber St. Gallen und YB zwei gewichtige Nachteile. Liegt Basel in dieser Saison einmal zurück, verliert es meist. Liegt Basel dagegen vorne, gibt es öfter Punkte ab als die Konkurrenz. Nur beim 3.2-Sieg in Thun und beim 1:1 gegen Xamax punktete Rotblau trotz Rückstand. Die anderen sieben Partien, in denen der FCB hinten lag, gingen verloren. Am vergangenen Wochenende reichte gar ein 2:0 nicht.

Von 16 Führungen hat der FCB zwar 12 ins Ziel gebracht, aber bei den Unentschieden gegen Servette und YB und bei den Niederlagen gegen Zürich und St. Gallen verspielte der FCB trotz Führung insgesamt zehn Punkte. Eine Frage fehlender Moral.

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