Allerdings wird Rotblau maximal Rang 9 belegen – «eine Platzierung, die weder unseren Erwartungen entspricht noch jenen des Klubs gerecht wird», so Keeper Remo Muchenberger (29). Der Bottminger ist ein erfahrener (Rasen-)Goalie und spielt seit vier Jahren auch Beachsoccer. Er ist beim FC Basel ein Mann der ersten Stunde. «Es ist nicht so, dass wir schlechter geworden sind; doch in den ersten Jahren reichte unser Aufwand aus, um vorne mitzuspielen. Die Liga ist stärker und professioneller geworden», so der einstige Ersatzhüter des Challenge-Ligisten Delémont. Und weil die meisten FCB-Spieler noch immer zwischen Rasen und Sand hin- und herwechsele, könnten sie nicht mehr mit der Spitze mithalten.

Schlussmann als Spielmacher

Der Torhüter ist im Beachsoccer eindeutig die Schlüsselfigur. «Im Gegensatz zum Rasenspiel bin ich der Spielmacher. Mt einem Abwurf kann ich den Assist zu einem Tor geben. Es ist der Goalie, der von hinten das Spiel dirigiert, Anweisungen gibt und den Gesamtüberblick hat», so der Captain.

Beim FCB erhält kein Beachsoccer-Akteur Geld. Sicher, Ausrüstung und die Spesen bei Auswärtsspielen, werden vom Verein bezahlt. War die Regio Basiliensis, die gleich vier der 16 Teams der in sich geschlossenen Suzuki Liga stellt, seit jeher führend, so haben die Scorpions Binningen und Chargers Baselland (die mit dem 9:5-Sieg gegen den BSC Solothurn den Schweizer Cupfinal gewannen) mit den Zürcher Grasshoppers und vor allem den Sable Dancers Bern ernsthafte Rivalen erhalten. Staunend vernimmt man, dass namentlich GC einige kostspielige Transfers (in Form von Abwerbungen) getätigt hat. Die Hauptstädter liessen anscheinend gleich drei Nationalspieler aus Tahiti einfliegen.

Nun, in Sachen Spieler aus fremden Ländern hätte der FC Basel ja genügend Erfahrung. Denn die jetzige Equipe, wenn sich alle auf Beachsoccer konzentrieren, ist in der Lage, den Landesgrössen Paroli zu bieten. Und am sicheren Rückhalt fehlt es ja nicht.