Laufsport
Der Jahresbericht des Törlisportsteams - Fisch schwimmt, Vogel fliegt, Mensch läuft

Die 6 Athleten des Törli Sportsteams absolvierten 1650 Wettkampfkilometer und holten 72 Podestplätze ins Baselbiet.

Anita Appius
Merken
Drucken
Teilen
Törli Sportsteam beim Jahresendkegeln kaum zu bremsen.Von links: Jan Schnyder, Lars Schnyder, Ramon Schnyder, Felix Schnyder, Anita Appius, Manuel Jonasch, Reto Gyger, Aeneas Appius und Sven Oser.

Törli Sportsteam beim Jahresendkegeln kaum zu bremsen.Von links: Jan Schnyder, Lars Schnyder, Ramon Schnyder, Felix Schnyder, Anita Appius, Manuel Jonasch, Reto Gyger, Aeneas Appius und Sven Oser.

Zur Verfügung gestellt

Ganz nach dem Sprichwort von Emil Zatapek waren die fünf Läufer und eine Läuferin im Jahr 2016 insgesamt nicht weniger als 126 mal am Start. Der Durchschnitt von 21 Wettkämpfen würde sogar noch höher ausfallen, wenn Lars Schnyder nicht mehrere Monate wegen eines lästigen Logensyndroms pausieren musste.

Beinahe alle 14 Tage ein Wettkampf – ein für voll berufstätige und häufig auch familiär beanspruchte Athletinnen und Athleten ein immenses Pensum! Bei diesen 126 Wettkämpfen legten die Läufer die beachtliche Distanz von 1648 Kilometern zurück, was der Distanz von Basel nach Sizilien entspricht.

Die «Gämse» im Team erklommen dabei noch 20595 Höhenmeter. 72 Podestplätze – darunter immerhin die beachtliche Zahl von fünf Medaillen an Europameister- und Schweizermeisterschaften, darunter 27 neue persönliche Bestzeiten.

Ein sehr erfolgreiches Jahr konnte Aeneas Appius (M55) verbuchen, klassierte er sich doch mit der winzigen Ausnahme von einem Rennen bei jedem Wettkampf auf dem Podest, davon 19 mal als Sieger und dies im Laufen, Duathlon, Triathlon, Radrennen und Orientierungslauf.

Er holte für die Schweiz den Europameistertitel im Sprint Duathlon in Kalkar (DE) und die Silbermedallie am Powerman in Kopenhagen (DK). Zudem gewann er die Duathlon Schweizermeisterschaft und Produathlon Serie 2016 M55. Sein Trainingsaufwand betrug 440 Stunden.

Die Höhepunkte der Laufsaison von Felix Schnyder (M55) waren bei seinen 24 Starts nicht nur die vielen Podestplätze, sondern sicherlich die Bronzemedaille an der Schweizer Cross Meisterschaft in Benken.

Sven Oser (M35) hat im vergangenen Laufjahr acht neue Bestzeiten aufgestellt in seinen 27 Rennen, darunter konnte er auch seine Halbmarathon Zeit um ganze vier Minuten verbessern.
Bei der Hälfte seiner 12 Starts verbesserte Ramon Schnyder (U20) seine Bestzeiten und konnte seine 10 Kilometer Laufzeit auf 35:50 drücken und dies obwohl er die RS im ersten Halbjahr absolvierte.

Lars Schnyder (U18) hat bei seiner kurzen Wettkampfzeit alle seine Rennen auf dem Podest beendet. Er ist mittlerweile der schnellste Läufer im Team und seine Bahnzeit an der SM (2015) über 1500m bewältigte er in beeindruckenden 4:07:99.

Bei Anita Appius (M50) ist sicher der Schweizermeistertitel im Duathlon in Marbach der Höhepunkt ihrer Wettkampf Saison 2016.

Spezialtraining mit Tadesse Abraham als Anreiz

Champions werden durch etwas gemacht, das sie in sich tragen: ein Verlangen, einen Traum, eine Vision. Sie brauchen aussergewöhnliche Ausdauer, sie müssen ein wenig schneller sein. Sie brauchen die Fähigkeiten und den Willen. Doch der Wille ist stärker als die Fähigkeiten (Muhammad Ali).

Unter diesem Motto stehen im 2017 viele «magic race moments» an Schweizermeisterschaften beim Laufen auf der Bahn, Cross, 10km Strasse, Berg und an Europameister- und Weltmeisterschaften im Duathlon sowie nationalen und internationalen Rennen an. Ein ganz besonderer Anreiz für die Athleten wird das Spezialtraining mit Tadesse Abraham, dem amtierenden Europameister im Halbmarathon und Olympia-7. im Marathon sein.