Auf die Wettkämpfe in den einzelnenn Kategorien darf man gespannt sein. So stellt sich bei den Damen die Frage, ob die Rheintalerin Lea Herrsche (Altstätten SG) mit dem 6-kg-Stein und die Zürcherin Alexandra Ganz (Thalwil) mit dem 12.5-kg-Stein ihre letztjährigen Siege wiederholen können. Oder können Ihnen Athletinnen wie die Dominatorin der Vorjahre, die Fricktalerin Corina Obrist (Zuzgen), Altmeisterin Elisabeth Santner (Sennwald SG) oder Sandra Leimgruber (Stein AG) die Siege streitig machen.

Bei den Herren ist es ebenso offen, ob die letztjährigen neuen Meister Nico Marty (Buttikon-Schübelbach) mit dem 12.5-kg-Stein und Patrick Thommen (Thürnen) mit dem 18-kg-Stein sowie Roman Feusi (Galgenen), der Meister der letzten beiden Jahre mit dem 40-kg-Brocken, ihre Titel erfolgreich verteidigen können. Ihre schärfsten Rivalen dürften die Fricktaler mit den Altmeistern Urs Hasler (Hellikon) und Simon Hunziker (Herznach) sowie den jüngeren Vereinskollegen von Hunziker, die Gebrüder Roger und Marco Leimgruber sowie Gian Wälchli sein.

Wer holt diesmal die Heber-Titel

Für die zweiten nationalen Meisterschaften im Steinheben erwarten die Organisatoren neben Teilnehmenden aus der ganzen Schweiz auch viele Athleten und Athletinnen aus dem Baselbiet und dem Fricktal. Bei den Herren steigt der letztjährige Meister mit dem 22,5-kg-Stein, der Berner Oberländer Ruedi Wittwer (Reichenbach) zusammen mit seinem Vereinskollegen Matthias Kappeler (Vizemeister 2018) als Favorit in den Wettkampf. Aber auch weitere geübte Athleten aus verschiedenen starken Steinheber-Vereinen dürften um den Titel mitreden wollen. Bei den Damen dürften die routinierten Steinheberinnen aus dem Baselbiet nur sehr schwer zu schlagen sein.