Rollhockey

Der RHC Basel macht mit einem Mini-Kader einen Schritt aus der Krise

Grund zum Jubeln: Der RHC Basel gewinnt das wichtige Spiel gegen Wimmis (Archivbild).

Grund zum Jubeln: Der RHC Basel gewinnt das wichtige Spiel gegen Wimmis (Archivbild).

Es war ein 6:4-Heimsieg gegen Kellerkind Wimmis, doch er tat den Baslern gut. Mit einem Mini-Kader wurde unter turbulenten Umständen das Spiel gewonnen. Es war ein erster Schritt aus dem Zwischentief.

Mit nur fünf Feldspielern und defensiv zuletzt schwach, sprach vor dem Match nur wenig für Basel. Man stellte überraschend Julian Froese zwischen die Pfosten und überliess den Gästen vorerst das Spieldiktat. Eine frühe blaue Karte nutzte Alberto Gomez mittels direkten Freistoss eiskalt zur Führung (5.), welche das anfangs ebenbürtige Wimmis durch einen abgelenkten Weitschuss von Tobias Cebulla (18.) wieder ausglich. In der Folge rückten die Torhüter in den Mittelpunkt, wobei der 18-jährige Froese seine Sache bei seiner Premiere in dieser Saison als Stammgoalie sehr gut machte.

In Unterzahl zum Sieg

Mit dem Seitenwechsel kamen Emotionen auf. Zahlreiche Karten prägten das Geschehen, wobei zuvor Simon von Allmen die Basler 2:1 in Führung schoss. Auf der Gegenseite glich Dominic Wirth in der Wiederholung eines Direkten aus, was ihm auch auf das 3:2 von Alberto Garcia gelang. Der ehemalige Nationalspieler markierte mit einem schnell ausgeführten Freistoss den persönlichen Hattrick zum 4:4. Ein Tor, welches die Gemüter der Basler erhitzte und mit der Zeitstrafe gegen Garcia zu einer Unterzahl führte. Doch mit einem Spieler weniger konnte Gomez 63 Sekunden vor Schluss von einem Abstauber profitieren. Diego Costa, der Torhüter der Gäste, leistete sich darauf eine Tätlichkeit, was der Basel-Spanier vom Punkt zum 6:4 verwandelte.

Der RHC Basel hat eine kämpferisch einwandfreie Leistung gezeigt und einen ersten Schritt aus der Negativspirale gemacht. Noch folgen bis Qualifikationsende die Auswärtsspiele in Uri und Diessbach.

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