Mit drei Spielen innert 96 Stunden, also netto innerhalb von vier Tagen, steigen die NLA-Handballer des RTV 1879 Basel diese Woche in die NLA-Meisterplayoffs und treffen dort auf den Ligakrösus Kadetten Schaffhausen - erstmals am Dienstag, 16. April, um 19:30 Uhr in Schaffhausen.

Schaffhausen beendete die Qualifikationsphase auf dem ersten Platz, der RTV auf dem achten Rang und somit der letzten Position, welche noch für eine Teilnahme an den Playoffs berechtigt. Die Favoritenrolle liegt somit klar bei den Munotstädtern, das anstehende Pensum ist enorm. Mit dem Erreichen der Playoffs und somit gleichzeitig dem vorzeitigen Ligaerhalt in der NLA hat der RTV als Aufsteiger sein primäres Saisonziel an sich bereits erreicht.

Die Basler treten in und gegen Schaffhausen zweifellos als Aussenseiter an, haben grundsätzlich nichts zu verlieren und können völlig frei aufspielen. Gleichzeitig wird die Mannschaft von Cheftrainer Samir Sarac und Assistenzcoach Patrice Kaufmann alles daran setzen, den Favoriten zu ärgern und den Schaffhausern in der best-of-five-Serie wenn immer irgendwie möglich sogar ein Bein zu stellen.

Personell fehlt beim RTV einzig der linke Flügel Maurus Basler wegen Rückenproblemen. Zusätzlich motivieren muss man niemanden – für die meisten RTV-Spieler bilden die kommenden Spiele die erste Teilnahme an den Meisterplayoffs überhaupt. Das erste Playoff-Heimspiel gegen die Kadetten Schaffhausen bestreitet dann der RTV am Gründonnerstag-Abend in Basel (Rankhof).

Vorerst aber ist nur schon die Reise in die BBC-Arena nach Schaffhausen, wo die Schweizer Nationalmannschaft am Sonntag bei der 36:22-Galadarbietung gegen Belgien vor 3500 Zuschauern für Begeisterung gesorgt hatte, Ansporn genug. Für Spannung ist in jedem Fall gesorgt.