Handball
Der RTV Basel gewinnt gegen den TV Möhlin

Nach nur gerade zwei Siegen aus vier Partien standen die sich selbst als Aufstiegsaspirant bezeichnenden Handballer des RTV Basels nur gerade einmal mit zwei Punkten mehr auf dem Konto als der Rivale aus Möhlin da.

Mattia Roth
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Der Basler Henry Martinez (r.) setzt sich gegen Möhlins Michael Schröder durch.

Der Basler Henry Martinez (r.) setzt sich gegen Möhlins Michael Schröder durch.

Uwe Zinke

In der mit 600 Zuschauern gut besetzten Steinlihalle in Möhlin wurde den Fans beider Mannschaften von Beginn weg eine sehr intensiv und vor allem offensiv geführte Partie geboten. Bis zur Torpremiere durch Tobias Stalder, welcher mit einem satten Schuss aus gut und gerne zehn Metern Ciber im Tor der Gäste bezwang, dauerte es gerade einmal eine Minute und zehn Sekunden.

Harter Schlagabtausch

In der Folge zeigten sich die entfesselten Einheimischen stilsicherer und spielten sich zwischenzeitlich eine fünf Tore Führung heraus, die die Rheinstädter bis zur Pause in eine nicht unverdiente 17:13 Führung aus Sicht der Gäste umwandelten. Die zweiten 30 Zeigerumdrehungen entwickelten sich je länger das Geschehen dauerte desto mehr zu einem hart geführten Schlagabtausch, wobei in erster Linie die Effizienz der Aargauer Stürmer einiges zu wünschen übrig liess.

Zeitweise vergaben die Offensivspieler der Gastgeber hochkarätige Torchancen im Sekundentakt.

Zehn aus zehn

Die Basler ihrerseits behielten stets einen kühlen Kopf und liessen bis zuletzt den sich aufopfernden Gastgeber anrennen, ohne jedoch jemals arg in Bedrängnis zu geraten. Mit dem starken Vakelic stellten die Nordschweizer zudem den Mann des Spiels. Von seinen zehn Abschlussversuchen landeten ebenso viele in den Maschen des Aargauer Schlussmanns.

Der auf diese Saison hin von Basel zu Möhlin gewechselte Michael Schröder fasste die Partie wie folgt zusammen: «Wir hatten zu Beginn sehr viel Druck auf Basel ausgeübt und auch verdient mit 5:1 geführt, jedoch haben wir dann in der Abwehr die Ordnung verloren und waren in der Folge offensiv zu harmlos.»