Das Team von Trainer Joop Fiege beendet somit die NLA-Qualifikationsphase mit bescheidenen, ja enttäuschenden zehn Punkten aus 18 Spielen auf dem neunten und somit zweitletzten Tabellenplatz und trifft in der Abstiegsrunde ab Februar 2017 neben Gossau auf GC Amicitia Zürich (13 Bonuspunkte) und St. Otmar St. Gallen (15). Vor Jahresfrist hatte der RTV in 18 Qualifikationsspielen neun Punkte geholt.

Die Basler waren in Gossau an sich das bessere Team, verschossen aber zwei Penalties und allein der rechte Flügel Nikola Cvijetic vergab mehrere Chancen, welche zu einem klaren Sieg gereicht hätten. Einziger Lichtblick im schwachen RTV-Kollektiv war der junge linke Flügel Basil Berger, der kurz vor Schluss zweimal blitzsauber traf, 1:50 vor dem Ende für den Ausgleich (23:23) sorgte und den RTV nochmals hoffen liess.

Aber auch diese Chance liess der RTV ungenutzt und zog mit einer weiteren, unglaublich ärgerlichen Niederlage von dannen.

Unmittelbar nach Spielschluss legte der RTV Protest ein, weil seiner Ansicht nach die letzte Aktion (progressives Foul gegen Stamenov fünf Sekunden vor Schluss bei Angriff RTV) gemäss Regelwerk direkt zu einem Penalty und nicht (wie verfügt) zu einem Freistoss hätten führen müssen. Das letzte Wort steht hier also noch aus, Fortsetzung folgt.

Positiv zu werten ist zumindest, dass nun die Winterpause ansteht und es somit genügend Zeit und Gelegenheit gibt, die Mannschaft im Hinblick auf die am 11. Februar 2017 beginnende Abstiegsrunde in mancherlei Hinsicht wieder fit zu machen. Dass diese Abstiegsrunde alles andere als ein Selbstläufer wird, sollte spätestens seit dieser Niederlage in Gossau definitiv klar sein.