Volleyball

Der Titelanwärter Sm'Aesch Pfeffingen setzt ein erstes Zeichen

Taylor Fricano ist hochkonzentriert im Playoff-Viertelfinal.

Taylor Fricano ist hochkonzentriert im Playoff-Viertelfinal.

In der ersten Partie der Playoff-Viertelfinals gewinnt Sm’Aesch Pfeffingen auswärts gegen Val de Travers in gerade mal 54 Minuten Spielzeit mit 3:0-Sätzen.

Es schien fast so, als hätten die Spielerinnen von Sm’Aesch Pfeffingen den Schwung vom 3:0-Heimsieg am vergangenen Samstag gegen Schweizer Meister Neuchâtel UC mit zum Auswärtsspiel gegen Val de Travers genommen. Schon im Startsatz liessen die klaren Favoritinnen keinen Zweifel über den Sieger dieser ersten Viertelfinal-Playoff-Partie aufkommen. Nach dem zweiten technischen Time-Out beim Spielstand von 16:9 zu Gunsten des Teams von Head-Coach Andreas Vollmer gelangen den teilweise völlig überforderten Gastgeberinnen bis zum Satzende noch ganze vier Punkte.

Dieses Szenerario setzte sich auch im zweiten Durchgang fort. In diesem führte der Qualifikationssieger erneut deutlich mit 16:12, doch diesmal schafften die Waadtländerinnen bis zum 0:2-Satzrückstand nur noch einen einzigen Punkt. Diese klare Überlegenheit war zwar ein Verdienst des Kollektivs, doch es waren auch einige ganz spezielle Besonderheiten, welche dieses einseitige Spiel prägten. Erwähnenswert wären zum Beispiel die sieben Serviceasse von Livia Zaugg und die von Luisa Schirmer spektakulär abgeschlossenen, von Passeuse Megan Cyr sauber eingeleiteten Angriffe über die Aussenposition.

Perfekter Einstand von Mittelblockerin Tarah Wylie

Schon fast überragend war der Einstand der für die bis Ende der Saison verletzt ausfallenden Gabi Schottroff und erst vor wenigen Tagen verpflichteten US-Amerikanerin Tarah Wylie. Die noch nicht ganz 23-jährige Mitte-Spielerin kam im dritten Satz beim Spielstand von 17:9 für die Baselbieterinnen zum Aufschlag und gab diesen bis zum Matchball zum 25:9 nicht mehr ab. Dass sie in der Folge gleich als MvP dieser Partie ausgezeichnet wurde, dürfte der noch keine zehn Tage in der Schweiz weilenden, 195 Zentimeter grossen Volleyballerin von der Pepperdine University noch mehr Schwung für die kommenden Aufgaben verleihen.

Sogar Trainer Vollmer, der oft noch ein Haar in der Suppe im Spiel seiner Mannschaft findet, war schon fast begeistert von der Leistung seiner Spielerinnen: «Es war eine annähernd perfekte Leistung. Wir haben unser Spiel von Anfang an voll durchgezogen, keine Verschnaufpausen eingelegt und damit ein deutliches Zeichen im Kampf um den Meistertitel gesetzt.» Die Viertelfinalserie im Best of Five-Modus gegen Val de Travers findet am kommenden Samstag (17.00) und am Donnerstag, den 27. Februar, um 20.00 Uhr mit den beiden Heimspielen in der Löhrenacker-Halle seine Fortsetzung.     

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